Kwasniok auf der Kippe? Krisentreffen bei 1. FC Köln - 1. FC Köln: Kwasnioks Zukunft nach sieben sieglosen Spielen ungewiss
1. FC Köln: Trainer Lukas Kwasniok nach sieben Spielen ohne Sieg unter Druck
Die Position von Lukas Kwasniok als Cheftrainer des 1. FC Köln wackelt nach einer Serie von sieben Spielen ohne Sieg. Die jüngste Niederlage – ein Remis gegen Borussia Mönchengladbach – stellt die Vereinsführung vor schwierige Entscheidungen. Eine Krisensitzung wurde einberufen, um über die Zukunft des Teams zu beraten, darunter auch eine mögliche Veränderung in der sportlichen Leitung.
Kwasniok traf sich am Sonntag auf dem Trainingsgelände zu dringenden Gesprächen mit den Klubverantwortlichen. Sportdirektor Thomas Kessler nahm an dem Krisentreffen teil, verhielt sich nach dem Spiel jedoch zurückhaltend und wollte den Trainer auf Nachfrage nicht öffentlich unterstützen. Stattdessen betonte Kessler, dass alle Optionen – einschließlich eines Trainerwechsels – offen diskutiert würden.
Der 46-jährige Kwasniok blieb trotz des Drucks gelassen. Er scherzte mit Fans und Journalisten, er sei nicht zu einem Picknick eingeladen, bevor er die Besprechung betrat. Nach dem Gespräch wandte er sich kurz an die Anhänger und erklärte, es gebe kaum Neuigkeiten – er wolle stattdessen die Sonne genießen.
Der FC, der in dieser Saison in die Bundesliga aufgestiegen ist, belegt aktuell mit 23 Punkten aus 22 Spielen Platz 12. Zwar schneidet die Mannschaft besser ab als die Aufstiegsrivalen FC St. Pauli (17.) und 1. FC Heidenheim (18.), doch mit nur zwei bis vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge bleibt die Lage angespannt. Sollte Kwasniok entlassen werden, gilt Co-Trainer René Wagner als Favorit für die Nachfolge.
Nun steht der Verein vor einer richtungsweisenden Entscheidung über Kwasnioks Zukunft. Angesichts der weiterhin bestehenden Abstiegsgefahr zielt ein möglicher Führungswechsel darauf ab, die Ergebnisse bis Saisonende zu stabilisieren. Die Gespräche werden zeigen, ob der Trainer bleibt – oder ob ein neuer Mann die Verantwortung am Spielfeldrand übernimmt.






