18 March 2026, 01:16

1. FC Köln zahlt 98.500 Euro Strafe nach massiven Pyro-Vorfällen

Eine große Menschenmenge in einem Stadion mit Fackeln und Rauch, die Fahnen und Banner halten, unter einem Dach mit Deckenlampen und umgeben von Metallrahmen und Pfosten.

1. FC Köln zahlt 98.500 Euro Strafe nach massiven Pyro-Vorfällen

1. FC Köln mit 98.500 Euro Strafe nach Pyro-Vorfällen belegt

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Der 1. FC Köln wurde zu einer Geldstrafe von 98.500 Euro verurteilt, nachdem Fans während eines Bundesliga-Spiels Dutzende Bengalos und Rauchbomben gezündet hatten. Die Vorfälle ereigneten sich vor, während und nach der Partie gegen Borussia Mönchengladbach am 8. November 2025. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wertete das Verhalten als unsportlich und verhängte die Strafe.

Im Verlauf des Spiels wurden mindestens 56 Bengalos und 30 Rauchbomben von Köln-Anhängern entzündet. Das Chaos zwang die Offiziellen, das Spiel in der zweiten Halbzeit für zwei Minuten zu unterbrechen, nachdem dichter Rauch das Spielfeld verhüllte. Dies war jedoch nicht der einzige Vorfall dieser Art im Jahr 2025.

Bereits früher im Jahr hatten die DFB-Sportgerichte vier weitere Vereine wegen ähnlicher Verstöße sanktioniert. Hamburger SV, 1. FC Union Berlin, Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster mussten ebenfalls Strafen für den Einsatz von Pyrotechnik oder unsportliches Verhalten zahlen. Die wiederholten Vorfälle unterstreichen die anhaltenden Probleme mit dem Fanverhalten im deutschen Fußball.

Ein Teil der Strafe für Köln – bis zu 32.800 Euro – könnte in die Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen oder in Programme zur Gewaltprävention fließen. Wie der verbleibende Betrag verwendet wird, hat der DFB bisher noch nicht bekannt gegeben.

Die Strafe in Höhe von 98.500 Euro spiegelt die klare Haltung des DFB zu Pyrotechnik und störendem Verhalten wider. Köln reiht sich damit in die wachsende Liste der Vereine ein, die in dieser Saison wegen fanbezogener Vorfälle bestraft wurden. Das Urteil sieht zudem vor, dass in Maßnahmen investiert wird, die künftige Störungen verhindern sollen.

AKTUALISIERUNG

Gladbachs Pyro-Bußen entsprechen Kölns in reziproken DFB-Maßnahmen

Neue Berichte zeigen, dass Borussia Mönchengladbach eine reziproke Strafe von 75.000 Euro für Pyrotechnik in demselben Derby gegen 1. FC Köln erhalten hat. Weitere Kontextinformationen:

  • Eine 27.000 Euro Strafe im November 2025 für 22 während eines Spiels angezündete Gegenstände.
  • Eine 61.000 Euro Strafe im März 2026 nach Störungen durch Pyrotechnik.
  • Die Gesamtstrafen übersteigen nun 214.000 Euro für die Saison 2025/26.