11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur nachhaltigen Wasserforschung
Finn Hoffmann11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus zur nachhaltigen Wasserforschung
Die Universität Duisburg-Essen hat 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus eingeworben. Das hochmoderne Forschungszentrum wird sich auf nachhaltige Wasser- und Abwassertechnologien konzentrieren. Laut Verantwortlichen soll das Projekt die Lücke zwischen akademischer Forschung und praktischen Industrieanwendungen schließen.
Die Förderung wurde offiziell von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Der FutureWaterCampus wird Teil des expandierenden Thurmfeld-Campus im Norden Essens sein, der sich zunehmend zu einem Zentrum für Forschung und Innovation entwickelt.
Die Einrichtung wird sich auf zentrale Bereiche wie Algenforschung, Membrantechnologien und Photokatalyse spezialisieren. Ihr Ziel ist es, die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Lösungen für das Wassermanagement zu beschleunigen. Forscher verschiedener Disziplinen werden unter einem Dach zusammenarbeiten.
In der Nähe entsteht zudem ein weiteres Großprojekt: ACTIVE SITES, dessen Eröffnung für 2028 geplant ist. Dort werden Wasserforschung, Katalyse, Materialwissenschaften und Proteinstudien im Mittelpunkt stehen. Beide Zentren sollen die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen intensivieren.
Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte die Investition als bedeutenden Schub für den wissenschaftlichen Ruf der Stadt. Der neue Campus soll Forscher und Industriepartner aus der gesamten Region anziehen.
Der FutureWaterCampus wird zu einem führenden Zentrum für Innovation in der Wasser- und Abwassertechnik. Mit den 11,5 Millionen Euro Förderung unterstützt er Forschung, die direkt der Wirtschaft und der Umwelt zugutekommt. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt in Essens Entwicklung zu einem zentralen Standort für wissenschaftlichen Fortschritt.






