19-Jähriger Iraker in Köln wegen 100.000-Euro-Betrugs festgenommen
Ein 19-jähriger irakischer Staatsbürger ist in Köln festgenommen worden, weil er verdächtigt wird, Betrugsmaschen mit einem geschätzten Schaden von rund 100.000 Euro organisiert zu haben. Der Mann wurde am 14. Februar 2024 einem Haftrichter vorgeführt, nachdem er einen Tag zuvor auf Grundlage eines Haftbefehls der Stuttgarter Staatsanwaltschaft in Gewahrsam genommen worden war.
Die Festnahme erfolgte am 13. Februar 2024 in einem Kölner Hotel. Eine Spezialeinheit der Polizei aus Nordrhein-Westfalen unterstützte die Ergreifung des Verdächtigen. Bei der Aktion beschlagnahmten die Beamten größere Bargeldbeträge sowie elektronische Geräte.
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, seit November 2022 systematisch Betrugsdelikte begangen zu haben. Dazu gehörten unter anderem die Vortäuschung falscher Polizeibeamter sowie WhatsApp-Betrug. Zudem soll er Finanzagenten angeworben haben, um illegale Transaktionen abzuwickeln.
Nach der Festnahme ordnete der Haftrichter die Fortdauer der Untersuchungshaft auf Basis des bestehenden Haftbefehls an. Die Ermittlungen dauern an; der durch die mutmaßlichen Straftaten entstandene Schaden wird auf etwa 100.000 Euro beziffert.
Das Verfahren wird nun von der Staatsanwaltschaft Stuttgart weitergeführt. Die sichergestellten Beweismittel und das beschlagnahmte Bargeld fließen in die Ermittlungen ein. Der Verdächtige bleibt bis zu weiteren rechtlichen Schritten in Untersuchungshaft.






