16 April 2026, 16:07

55-Jähriger verliert Tausende an Betrüger nach Fake-Anlageangebot in sozialen Medien

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

55-Jähriger verliert Tausende an Betrüger nach Fake-Anlageangebot in sozialen Medien

Ein 55-jähriger Mann aus Ibbenbüren hat Tausende Euro an Betrüger verloren, die mit gefälschten Anlageangeboten lockten. Der Schwindel begann, nachdem er auf eine Werbeanzeige in den sozialen Medien reagiert hatte, die hohe Renditen versprach.

Das Opfer war zunächst auf eine Online-Anlagewerbung aufmerksam geworden und hatte Interesse bekundet. Kurze Zeit später erhielt er einen Anruf, in dem er aufgefordert wurde, einen niedrigen vierstelligen Betrag zu überweisen – angeblich zur Verifizierung seiner Identität. Er kam der Bitte nach und überwies das Geld.

Die Betrüger überredeten ihn daraufhin, in Kryptowährungen zu investieren, woraufhin er einen weiteren Betrag im unteren fünfstelligen Bereich überwies. Später zeigte sein Konto plötzlich ein ungewöhnlich hohes Guthaben an, was bei ihm Misstrauen weckte. Als er versuchte, Geld abzuheben, wurde ihm mitgeteilt, er müsse zunächst eine mittlere vierstellige Gebühr zahlen.

Erst als die Kriminellen noch mehr Geld forderten, erkannte der Mann, dass es sich um einen Betrug handelte. Insgesamt hatte er bereits einen Betrag im mittleren vierstelligen Bereich in zwei separaten Zahlungen überwiesen.

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Die Polizei warnt die Bevölkerung vor solchen Maschen. Betrügerische Plattformen lockten Opfer häufig mit Versprechungen schneller, hoher Gewinne. Die Behörden raten zur Vorsicht, wenn zunehmend höhere Geldbeträge angefordert werden.

Der Fall des Mannes folgt einem Muster von Anlagebetrug, der gezielt Nutzer sozialer Medien ins Visier nimmt. Die Polizei rät, Plattformen vor Geldüberweisungen genau zu prüfen. Wer verdächtige Angebote erhält, sollte diese umgehend melden.

Quelle