10 May 2026, 00:11

63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch perfiden Online-Investitionsbetrug

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte von Dollar.

63-Jähriger verliert 40.000 Euro durch perfiden Online-Investitionsbetrug

Ein 63-jähriger Mann aus Sankt Augustin verlor 40.000 Euro durch einen Online-Investitionsbetrug. Der Schwindel begann, als er auf ein verlockendes Finanzangebot in den sozialen Medien reagierte. Betrüger gaben sich als Vertreter eines bekannten US-Finanzunternehmens aus, um ihn zu täuschen.

Das Opfer stieß zunächst auf eine Anzeige, die ungewöhnlich hohe Renditen versprach. Nach seiner Interessebekundung nahm ein Betrüger Kontakt zu ihm auf und behauptete, für ein seriöses amerikanisches Finanzinstitut zu arbeiten. Anschließend wurde der Mann aufgefordert, eine App aus einem vermeintlich offiziellen Unternehmens-App-Store herunterzuladen.

Die App wirkte authentisch, und der Mann begann, Geld zu überweisen und Transaktionen durchzuführen. Gefälschte Gewinnabrechnungen in der App ließen ihn glauben, seine Investitionen würden sich vermehren. Schließlich wurde er aufgefordert, eine sechsstellige Summe zu überweisen, um seine angeblichen Gewinne freizuschalten – diese Forderung machte ihn misstrauisch.

Als ihm klar wurde, dass er betrogen worden war, erstattete das Opfer Anzeige. Die gefälschte App wurde später aus dem App-Store entfernt, doch das Geld war bereits verschwunden.

Die Verbraucherzentrale warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen und gibt Hinweise, wie unseriöse Handelsplattformen erkannt werden können. Tipps dazu finden sich unter verbraucherzentrale.de. Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht bei unerbetenen Investmentangeboten im Internet.

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