06 May 2026, 14:16

70.000 Euro im Gepäck: Zwei Niederländer scheitern beim Bargeld-Schmuggel nach Irak

Zoll in Düsseldorf: 70.000 Euro bei Arbeitslosen sichergestellt / Geld sollte nach Irak gebracht werden

70.000 Euro im Gepäck: Zwei Niederländer scheitern beim Bargeld-Schmuggel nach Irak

Zwei arbeitslose Niederländer sind aufgeflogen, als sie versuchten, 70.000 Euro in bar von Deutschland in den Irak zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich am 21. April 2025 während einer routinemäßigen Sicherheitskontrolle. Die Behörden beschlagnahmten den gesamten Betrag, nachdem das Duo das Geld nicht deklariert hatte.

Die beiden Reisenden, 35 und 36 Jahre alt, wurden an einem Sicherheitscheckpunkt angehalten. Einer trug 20.000 Euro in einer Umhängetasche bei sich, der andere 50.000 Euro in einer ähnlichen Tasche. Zusammen überschritten die Beträge die gesetzliche Meldegrenze.

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Nach deutschem Recht müssen Personen, die mit 10.000 Euro oder mehr Bargeld ein- oder ausreisen, dies dem Zoll anzeigen. Die Regelung entspricht den weiteren EU-Vorschriften zur Bargelddeklaration beim Grenzübertritt in oder aus Nicht-EU-Staaten. Trotz dieser Pflicht dürfen Reisende weiterhin unbegrenzte Summen mitführen – vorausgesetzt, sie melden Beträge über dem Freigrenze.

Die Zollbeamten leiteten gegen die Männer ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, da sie gegen die Deklarationspflicht verstoßen hatten. Die beschlagnahmten Gelder verbleiben vorerst in behördlicher Verwahrung im Rahmen der laufenden Ermittlungen.

Der Fall unterstreicht die strenge Kontrolle der Bargeldmeldepflicht an deutschen Grenzen. Reisende, die große Summen mitführen, müssen diese angeben, um Konfiszierung und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Die Behörden überwachen weiterhin die Einhaltung dieser Finanzvorschriften.

Quelle