AfD gewinnt überraschend bei Migranten – SPD und Union verlieren an Rückhalt
Sophia FrankeAfD gewinnt überraschend bei Migranten – SPD und Union verlieren an Rückhalt
Eine neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt verschobene politische Präferenzen unter Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Die Untersuchung basiert auf einer Befragung von über 3.000 Personen, darunter Deutsche mit und ohne ausländische Wurzeln sowie im Land lebende Ausländer. Die Ergebnisse belegen, dass die AfD in mehreren Gemeinschaften an Zuspruch gewinnt, während traditionelle Parteien an Einfluss verlieren.
Besonders ausgeprägt ist die Unterstützung für die AfD unter Spätaussiedlern, wo die Partei mit 31 Prozent führt. Auch bei Menschen polnischer Herkunft liegt die AfD vorn – hier geben ihr 33 Prozent der Befragten den Vorzug. Bei Befragten türkischer Herkunft hingegen landet die Partei lediglich auf dem fünften Platz.
Unter den befragten Russen bleibt die SPD mit 43 Prozent klar dominierend, gefolgt von Union und AfD, die jeweils 14 Prozent erreichen. Allerdings hat die Union sowohl bei Nachkommen polnischer als auch russischer Herkunft an Rückhalt eingebüßt.
Diese Entwicklungen decken sich mit den jüngsten Wahlerfolgen der AfD. In Nordrhein-Westfalen erreichte die Partei in mehreren Ruhrgebietsstädten den zweiten oder sogar ersten Platz und festigt damit ihre wachsende Anziehungskraft.
Die Studie bestätigt den steigenden Einfluss der AfD in verschiedenen Migrantengruppen. Zwar hält die SPD bei Russen weiterhin starke Unterstützung, doch ist der Rückgang der Union bemerkenswert. Die Untersuchung unterstreicht, wie sich die politischen Vorlieben in Deutschlands vielfältiger Bevölkerung verändern.






