19 April 2026, 10:06

Alarmierende Studie: Hass, Einsamkeit und Extremismus unter Hardcore-Gamern

Ein Mann im Anzug und Krawatte spricht in ein Mikrofon und scheint eine Regierung genehmigte Gesetzesvorlage zur Abschaffung des Internets anzukündigen.

Alarmierende Studie: Hass, Einsamkeit und Extremismus unter Hardcore-Gamern

Eine neue Umfrage hat besorgniserregende Trends unter leidenschaftlichen Gamern aufgedeckt – insbesondere im Hinblick auf Diskriminierung und extremistische Ansichten. Die Ergebnisse zeigen ein hohes Maß an Feindseligkeit gegenüber marginalisierten Gruppen, weit verbreitete Einsamkeit sowie häufige verbale Angriffe.

Laut der Studie sind drei Viertel der Hardcore-Gamer Männer, 55 Prozent von ihnen sind zwischen 16 und 34 Jahre alt. Unter ihnen stimmten 43 Prozent der Aussage zu, Juden hätten zu viel Einfluss in der Welt. Auch antifeministische Einstellungen und Ablehnung gegenüber LGBTQ+-Personen waren weit verbreitet.

Fast ein Drittel der engagierten Spieler gab an, "sehr oft" oder "ziemlich oft" beleidigt zu werden. Weitere 14 Prozent berichteten von häufigen oder sehr häufigen verbalen Angriffen. Einige Spielerinnen gaben sogar an, sich in Multiplayer-Spielen als Männer auszugeben, um Diskriminierung zu entgehen.

Cybermobbing stellte ein weiteres großes Problem dar – mit Drohungen, die von körperlicher Gewalt bis hin zu Vergewaltigung reichten. Darüber hinaus hatten 27 Prozent der Hardcore-Gamer in den vergangenen zwölf Monaten an einer Demonstration teilgenommen – fast doppelt so viele wie in der Gesamtbevölkerung (14 Prozent). Die Umfrage zeigte auch emotionale Belastungen auf: 58 Prozent der leidenschaftlichen Spieler fühlten sich mäßig oder stark einsam.

Zwar gab ein Drittel der Befragten an, verbale Angriffe "selten" oder "sehr selten" zu erleben – insgesamt bleibt das Bild jedoch alarmierend.

Die Ergebnisse zeichnen ein düsteres Bild der Herausforderungen in der Gaming-Community, von extremistischen Ansichten bis hin zu weit verbreiteter Belästigung. Angesichts der vielen Spieler, die über Einsamkeit und Diskriminierung berichten, deuten die Erkenntnisse auf tiefgreifendere soziale Probleme in Hardcore-Gaming-Kreisen hin. Die Daten könnten die Debatte darüber anheizen, wie diese Probleme in digitalen Räumen angegangen werden können.

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