15 April 2026, 08:07

Bad Salzuflen baut moderne Regenwasserbehandlungsanlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle

Große Gruppe von Rohren und Ventilen auf einem Gebäude auf einer Kläranlage, mit Geländern, Fahrzeugen, Bäumen und umliegenden Gebäuden.

Bad Salzuflen baut moderne Regenwasserbehandlungsanlage gegen Mikroplastik und Schwermetalle

Bad Salzuflen beginnt im Oktober mit Bau einer neuen Regenwasserbehandlungsanlage

Im Oktober startet in Bad Salzuflen der Bau einer modernen Anlage zur Reinigung von Regenwasser. Das Projekt soll die Belastung durch Mikroplastik und Schwermetalle im Oberflächenwasser der Stadt verringern. Die Anlage wird das abfließende Regenwasser filtern, bevor es in den Brökerbach gelangt, und so die lokalen Ökosysteme schützen.

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Die Bauarbeiten für die Regenwasserbehandlungsanlage beginnen am 20. Oktober 2022 an der Straße Heerser Mühle und sollen bis März 2023 abgeschlossen sein. Während der Bauphase wird die Straße für etwa acht Wochen vollständig gesperrt, während ein neues Regenwasserkanalsystem verlegt wird.

Die Anlage wird das Oberflächenwasser aus der Kingspan-Straße, Teilen der Oerlinghauser Straße sowie angrenzenden Gewerbegebieten im Bereich Im Weingarten aufbereiten. Sobald sie in Betrieb ist, wird sie Kunststoffpartikel und giftige Metalle zurückhalten und verhindern, dass diese in das Wassersystem gelangen. Bäume, die während der Bauarbeiten entfernt werden müssen, werden später im Einklang mit den Richtlinien der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Lippe wieder angepflanzt.

Für Einsatzfahrzeuge bleibt über eine temporäre Zufahrt die Zufahrt möglich. Besucher des Umweltbildungszentrums Heerser Mühle, des Mühlencafés oder des städtischen Verwaltungsgebäudes werden gebeten, außerhalb der Baustelle zu parken. Bei Fragen zum Projekt kann man sich an das Tiefbauamt wenden – telefonisch unter (05222) 95 22 52 oder per E-Mail an [email protected].

Die neue Anlage wird dazu beitragen, die Verschmutzung der Gewässer in Bad Salzuflen zu reduzieren. Durch die Filterung von Mikroplastik und Schwermetallen soll die Wasserqualität in der Region nachhaltig verbessert werden. Die Stadt hat Maßnahmen ergriffen, um die Beeinträchtigungen während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten.

Quelle