Berliner Tafel startet Osterhilfe: Jede Spende zählt gegen Armut
Berlins Tafel startet Osterkampagne für Bedürftige
Die Berliner Tafel hat ihre jährliche Osteraktion gestartet, um Menschen in Not zu unterstützen. Kundinnen und Kunden werden aufgerufen, beim Einkauf ein zusätzliches Produkt zu kaufen und es den Ehrenamtlichen an der Kasse zu überlassen. Die Sammelaktion läuft bis zum 4. April 2026 in 15 Filialen von Edeka, Rewe und Kaufland.
Die Berliner Tafel verteilt monatlich rund 660 Tonnen Lebensmittel an Obdachlosenunterkünfte und Suppenküchen. Aktuell versorgt sie etwa 94.000 Menschen – fast doppelt so viele wie vor der Pandemie. Hinter der Initiative stehen Freiwillige wie Anne, Uschi und Marianne, die in einem Neuköllner Supermarkt Spenden sammeln.
Uschi engagiert sich seit 14 Jahren an der Ausgabestelle der Magdalenenkirche. Die 33-jährige Anne kombiniert ihr Ehrenamt mit einer Stelle beim KaDeWe. Die Tafel organisiert ihre Arbeit von einem Logistikzentrum aus und beliefert mit einer Flotte von 25 Kleintransportern Bedürftige in der ganzen Stadt.
Eine der beteiligten Filialen ist der Edeka-Markt in der Karl-Marx-Straße 101, der in einem weniger wohlhabenden Viertel liegt. Die Aktion ist Teil eines bundesweiten Netzwerks: Mittlerweile gibt es über 970 Tafeln in Deutschland. Rewe unterstützt die Lebensmittelretter bereits seit 1996.
Ziel der Osterkampagne ist es, die Spendenbereitschaft in einer Zeit steigender Nachfrage zu erhöhen. Da immer mehr Menschen auf Lebensmittelhilfe angewiesen sind, trägt die Berliner Tafel dazu bei, die Versorgungslücke für Tausende zu schließen. Bis Anfang April haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, mit einer kleinen Geste einen großen Unterschied zu machen.






