05 May 2026, 02:12

Betrüger erbeuten Tausende: Polizei warnt vor neuen Tricks in Meinerzhagen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Betrüger erbeuten Tausende: Polizei warnt vor neuen Tricks in Meinerzhagen

Die Polizei in Meinerzhagen hat nach zwei getrennten Betrugsfällen, die sich gegen Anwohner und Unternehmen richteten, eine dringende Warnung herausgegeben. Eine 76-jährige Frau verlor Geld an Betrüger, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben, während ein Unternehmen nach einer gefälschten E-Mail eines angeblichen Geschäftspartners dazu gebracht wurde, Geld zu überweisen. Die Behörden raten zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber solchen täuschenden Maschen.

Beim ersten Vorfall erhielt die 76-jährige Frau einen Anruf von einem Mann, der behauptete, für ihre Bank zu arbeiten. Im Verlauf eines zweistündigen Gesprächs überredete er sie, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und ihm Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Während des Telefonats gab sie zudem Details zu ihren finanziellen Vermögenswerten preis.

Der Betrüger tätigte anschließend mehrere nicht autorisierte Transaktionen von ihrem Konto. Erst am nächsten Morgen bemerkte die Frau den Betrug, als sie mehrere große Überweisungen und Zahlungen entdeckte, die sie nicht veranlasst hatte.

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In einem weiteren Fall wurde ein Unternehmen aus Meinerzhagen Opfer eines Betrugs, nachdem es eine E-Mail erhalten hatte, die scheinbar von einem vertrauenswürdigen Geschäftspartner stammte. Die Nachricht enthielt die Mitteilung, dass sich die Bankverbindung des Partners geändert habe. Ohne den Betrug zu ahnen, überwies das Unternehmen eine beträchtliche Summe auf das Konto der Kriminellen.

Die Polizei betont, dass echte Bankmitarbeiter niemals nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff auf den Computer eines Kunden fragen. Unternehmen werden dringend dazu aufgefordert, unerwartete Änderungen von Bankdaten vor der Abwicklung von Zahlungen genauestens zu prüfen.

Die Behörden warnen weiterhin vor diesen raffinierten Betrugsmaschen und raten dringend davon ab, Bankdaten preiszugeben oder Fremden Zugriff auf die eigenen Geräte zu gewähren. Der beste Schutz vor finanziellen Verlusten bleibt die direkte Überprüfung verdächtiger Anfragen bei bekannten Kontakten.

Quelle