Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen von 1.368 Euro
Betrüger zielen mit gefälschten E-Mails auf deutsche Steuerzahler ab – angebliche Rückerstattung von 1.368 Euro lockt
Cyberkriminelle versenden derzeit gefälschte E-Mails, die vorgeben, vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu stammen. Darin wird eine Steuererstattung in Höhe von 1.368 Euro für 2024 in Aussicht gestellt – in Wahrheit soll die Masche jedoch an persönliche und Bankdaten der Empfänger gelangen. Die Behörden warnen ausdrücklich: Das Finanzamt fordert niemals solche Angaben per E-Mail an.
Die betrügerischen Nachrichten wirken auf den ersten Blick authentisch. Sie geben sich als offizielle Mitteilung des BZSt aus und ködern mit einer hohen Rückerstattung. Die Empfänger werden aufgefordert, innerhalb von 72 Stunden über einen eingebetteten Button ihre Kontodaten zu „bestätigen“ – ein klassischer Trick, um durch künstlichen Zeitdruck zur übereilten Handlung zu drängen.
IT-Sicherheitsexperten betonen, dass solche Dringlichkeitsappelle ein typisches Merkmal von Phishing-Angriffen sind. Die E-Mails enthalten oft unerwartete Rückerstattungsankündigungen, Aufforderungen zur Herausgabe persönlicher Daten oder verdächtige Links und Absenderadressen.
Was tun bei Verdacht? - Klicken Sie keine Links an und geben Sie keine persönlichen Daten ein. - Löschen Sie die Nachricht sofort und prüfen Sie Ihren Spam-Ordner auf ähnliche E-Mails. - Zur Überprüfung wenden Sie sich direkt an Ihr zuständiges Finanzamt oder die offizielle Steuerbehörde.
Wer bereits sensible Daten preisgegeben hat, sollte umgehend seine Bank informieren und Kontobewegungen auf ungewöhnliche Aktivitäten überwachen. Das BZSt bestätigt erneut: Bankdaten werden niemals per E-Mail abgefragt.
Die Betrüger setzen auf Zeitdruck und die Aussicht auf Geld, um ihre Opfer in die Falle zu locken. Durch Wachsamkeit und die Überprüfung unerwarteter Steuerkommunikation können Verbraucher sich schützen. Melden Sie verdächtige E-Mails, um weitere Diebstahlsversuche zu verhindern.






