22 March 2026, 10:05

Bewegender Dokumentarfilm in Duisburg zeigt die Folgen des Hanauer Anschlags

Eine Gruppe maskierter Menschen marschiert mit einem Banner die Straße entlang, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite und Gebäuden, Bäumen, Schildern, Polen und einem Kirchturm im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Bewegender Dokumentarfilm in Duisburg zeigt die Folgen des Hanauer Anschlags

Powerful Documentary in Duisburg: "Die Deutschen" zeigt die Folgen des Hanauer Anschlags

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Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus wird in Duisburg ein bewegender Dokumentarfilm gezeigt. "Die Deutschen" unter der Regie von Marcin Wierzchowski begleitet über vier Jahre hinweg die Angehörigen der Opfer des Hanauer Anschlags. Die kostenlose Veranstaltung findet am 24. März 2026 im Filmforum Duisburg unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" statt.

Die Vorführung ist eine von über 3.600 Veranstaltungen, die bundesweit im Rahmen der Kampagne 2026 stattfinden. Städte wie Bottrop, Berlin, Kiel und Potsdam bieten Diskussionsrunden, Ausstellungen und Kundgebungen an. In Bottrop startet die Aktionswoche am 14. März mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Rassismus im Sport. Allein im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es 63 Veranstaltungen, während in Neukölln und Spandau am 20. und 21. März Demonstrationen geplant sind.

In Duisburg wird "Die Deutschen" am 24. März um 17:30 Uhr im Filmforum gezeigt. Der Dokumentarfilm beleuchtet Trauer, Widerstandskraft und den Kampf um Gerechtigkeit aus der Perspektive der Hinterbliebenen der Hanauer Morde von 2020. Die Veranstalter beschreiben die Vorführung als einen Raum für Empathie und Dialog.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bis zum 22. März jedoch erforderlich. Das Filmforum Duisburg (Dellplatz 15) möchte mit der Veranstaltung zur Reflexion anregen und Solidarität gegen rechtsextreme Ideologien stärken.

Die Dokumentation ist Teil einer bundesweiten Initiative, die Rassismus durch Aufklärung und Austausch bekämpft. Mit Aktionen in ganz Deutschland rückt die Kampagne Geschichten von Widerstand und Zusammenhalt in den Fokus. Interessierte müssen sich bis zum Stichtag anmelden, um einen Platz zu sichern.

Quelle