15 April 2026, 22:06

Bill Maher erhält Mark-Twain-Preis – trotz Ablehnung durch Trump und Weißes Haus

Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit Auszeichnungen, darunter Lautsprecher und ein Bildschirm mit der Aufschrift "Classy Awards 2019" im Hintergrund.

Bill Maher erhält Mark-Twain-Preis – trotz Ablehnung durch Trump und Weißes Haus

Bill Maher erhält am 28. Juni den Mark-Twain-Preis für amerikanischen Humor im Kennedy Center. Die Verleihung sorgt für Kontroversen – sowohl das Weiße Haus als auch Präsident Donald Trump lehnen die Auszeichnung ab. Trotz der Kritik wird die Zeremonie wie geplant stattfinden und exklusiv auf Netflix übertragen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Kennedy Center gab Maher als diesjährigen Preisträger bekannt und würdigte seinen Einfluss auf die amerikanische Debattenkultur. Roma Daravi, Vizepräsidentin für Öffentlichkeitsarbeit des Zentrums, betonte seine langjährige Prägung der Comedy- und Polit-Szene.

Das Weiße Haus hatte die Verleihung zunächst geleugnet. Sowohl die Pressesprecherin als auch die Kommunikationsdirektorin behaupteten, Maher werde den Preis nicht erhalten – eine Aussage, die sich später als falsch herausstellte.

Mahers Karriere war stets von Kontroversen begleitet. Er sorgte mit provokanten Äußerungen für Aufsehen, etwa als er sich selbst mit einem rassistischen Schimpfwort bezeichnete oder wiederholt den Islam kritisierte. Zudem pflegte er Kontakte zu polarisierenden Persönlichkeiten wie dem Rechtsextremen Milo Yiannopoulos.

Zu den früheren Trägern des Mark-Twain-Preises zählen Comedians wie Conan O'Brien, Steve Martin und Dave Chappelle. Die Auszeichnung ehrt Persönlichkeiten, die den amerikanischen Humor durch Satire und gesellschaftskritische Kommentare geprägt haben.

Die Verleihung findet im Trump-Kennedy Center statt – trotz der Ablehnung durch das Weiße Haus. Netflix überträgt die Veranstaltung live und macht sie damit einem weltweiten Publikum zugänglich. Mahers Auszeichnung fällt in eine Zeit andauernder Debatten über Meinungsfreiheit, politische Satire und die Grenzen der Comedy.

Quelle