14 April 2026, 06:07

BOB Campus in Düsseldorf: Vom Industriebrachen-Dasein zum lebendigen Stadtviertel

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden im Hintergrund, Straßenlaternen, Straßenlaternen, Kraftfahrzeugen, Informationsschildern, Büschen, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit den einzigartig gestalteten Gebäuden der Universität Rotterdam.

BOB Campus in Düsseldorf: Vom Industriebrachen-Dasein zum lebendigen Stadtviertel

Aus einer verfallenen Fabrik der 1970er Jahre ist in Düsseldorf der BOB Campus entstanden – ein lebendiges urbanes Zentrum. Wo einst ein heruntergekommener Textilindustrie-Standort mit schlechter Beleuchtung und verfallenen Gebäuden lag, finden sich heute Bildungsstätten, Wohnraum, Arbeitsplätze und ein großer Park. Das innovative Design und der gemeinwohlorientierte Ansatz des Projekts wurden von einer renommierten Jury ausgezeichnet.

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Der BOB Campus entstand auf dem Gelände einer ehemaligen, vernachlässigten Textilfabrik. Die Höhenunterschiede von bis zu 20 Metern stellten eine Herausforderung dar, doch die Planer machten daraus eine Stärke. Herausgekommen ist ein barrierearmer, inklusiver Ort, der Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe verbindet.

Das Areal umfasst 25 neu gebaute oder sanierte Gebäude sowie gestaltete Freiflächen. Bildungsangebote, betreutes Wohnen und Arbeitsräume ergänzen sich mit einem öffentlichen Park zu einem vielseitig nutzbaren Quartier. Die Anwohner:innen spielten eine zentrale Rolle bei der Ausgestaltung – so spiegelt das Projekt die Bedürfnisse und die Vielfalt des Viertels wider.

Betrieben wird der Campus von der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH, einer Tochter der Montag Stiftung Urbane Räume, und arbeitet als gemeinnützige Einrichtung. Durch Förderengagements und Bürgerbeteiligung sichert das Projekt seine langfristige Nachhaltigkeit. Die offizielle Würdigung erfolgt am 9. Februar 2026 im Rahmen einer Preisverleihung im Düsseldorfer K21 Kunstmuseum.

Der BOB Campus gilt heute als Vorbild für stadtteilbezogene Erneuerung: Er verbindet industrielles Erbe mit modernen Anforderungen. Die Mischung aus Wohnen, Bildung und Grünflächen zieht sowohl Anwohner:innen als auch Besucher:innen an. Dank des partizipativen Ansatzes und der offenen Zugänglichkeit bleibt das Quartier ein dynamischer Teil der Stadt – jetzt und in Zukunft.

Quelle