Bootskenterung auf dem Rhein: Sieben Menschen nach Welle gerettet
Am Donnerstagnachmittag kenterte ein Boot auf dem Rhein in der Nähe von Emmerich, wodurch sieben Menschen ins Wasser fielen. Alle konnten mit Hilfe von Jetski-Fahrern gerettet werden, zwei von ihnen wurden jedoch vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Als Ursache gilt eine große Welle, die von einem vorbeifahrenden Schiff ausging.
Der Vorfall begann, als ein Mitarbeiter einer Ölanlage die Behörden über das gekenterte Boot informierte. Die Wasserschutzpolizei Emmerich ortete es schnell am Kilometerstein 857 auf dem Rhein, sicherte das Boot und schleppte es zum Yachthafen von Emmerich.
Zwei in der Nähe befindliche Jetski-Fahrer halfen dabei, alle sieben Personen sicher an Land zu bringen. Keiner der Insassen hatte eine Schwimmweste getragen. Der Bootsführer erklärte später, dass eine Welle eines vorbeifahrenden Binnenschiffs das Kentern ausgelöst habe.
Der Schiffsverkehr auf dem Rhein blieb von der Rettungsaktion unbeeinträchtigt. Zwei der Geretteten wurden zur Vorsorge in ein Krankenhaus gebracht. Das Boot wurde geborgen, und es gab keine weiteren Meldungen über Störungen. Die Behörden gaben keine Hinweise auf anhaltende Gefahren für den Schiffsverkehr.






