Bottrop testet 24 Notfall-Informationspunkte für Krisenfälle im September
Nina BauerBottrop testet 24 Notfall-Informationspunkte für Krisenfälle im September
Bottrop richtet 24 Notfall-Informationspunkte (NIP) für Stromausfälle und Versorgungsengpässe ein
Die Stadt Bottrop hat 24 Notfall-Informationspunkte (NIP) eingerichtet, um Bürgerinnen und Bürger bei Stromausfällen oder Unterbrechungen der Versorgung zu unterstützen. Betrieben werden diese Stellen von geschulten Ehrenamtlichen, darunter Mitglieder der Feuerwehr und kommunale Mitarbeiter. Jeder Standort ist deutlich mit einem roten Schild und Strandfahnen gekennzeichnet, auf denen "Notfall-Informationspunkt" steht.
Die NIP sind darauf ausgelegt, Notrufe entgegenzunehmen, diese per Funk an die Leitstellen weiterzuleiten und die Bevölkerung mit wichtigen Updates sowie Sicherheitshinweisen zu versorgen. Sie dienen jedoch nicht als Unterkünfte oder Verteilstellen für Hilfsgüter – die Bürger werden daher aufgefordert, eigenständig Vorsorge zu treffen und sich mit dem Notwendigsten auszustatten: Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Bargeld und Taschenlampen.
An jedem NIP werden mindestens drei Personen im Einsatz sein, darunter Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, Hilfsorganisationen und städtische Beschäftigte. Rund 160 kommunale Mitarbeiter haben sich bereits bereit erklärt, im Krisenfall den nächstgelegenen Standort zu unterstützen.
Ein Großtest aller 24 Standorte ist für den 20. September geplant. An diesem Tag werden sämtliche NIP voll funktionsfähig sein, sodass die Behörden ihre Einsatzbereitschaft überprüfen können. Die rechtliche Grundlage für diese Einrichtungen regelt § 28 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG).
Die ausgewählten Standorte verteilen sich auf verschiedene öffentliche Gebäude wie Feuerwachen, Krankenhäuser, Polizeistationen, Schulen und Einrichtungen von Hilfsorganisationen. Diese breite Streuung soll sicherstellen, dass die NIP in ganz Bottrop gut erreichbar sind.
Die Übung am 20. September wird zeigen, ob die Notfall-Informationspunkte auch unter Druck zuverlässig funktionieren. Bei Erfolg wird das Netzwerk den Bürgerinnen und Bürgern in Krisensituationen eine verlässliche Informationsquelle bieten. Die Behörden weisen weiterhin darauf hin, dass sich die Bevölkerung auf längere Ausfälle vorbereiten und private Notvorräte anlegen sollte.






