20 April 2026, 00:17

Brutaler Angriff auf Businsassen in Essen-Kray: 19 Tatverdächtige ermittelt

Ein Plakat zeigt eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Randalierern und Miliz in New York City, mit Menschen, die Waffen halten, Gebäuden im Hintergrund und aufsteigendem Rauch, begleitet von dem Text "New York - Der Kampf zwischen Randalierern und Miliz."

Brutaler Angriff auf Businsassen in Essen-Kray: 19 Tatverdächtige ermittelt

Gewalttätige Auseinandersetzung in Essen-Kray: 19 Tatverdächtige nach Angriff auf Businsassen identifiziert

Am Freitagabend kam es in Essen-Kray zu einer brutalen Schlägerei in einem Linienbus, an der ehemalige Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung beteiligt waren. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen, nachdem eine Gruppe Gegenprotestierende im Bus angegriffen hatte. Die Polizei hat mittlerweile 19 Tatverdächtige im Zusammenhang mit dem Vorfall ermittelt.

Der Zwischenfall ereignete sich nach mehreren Versammlungen in Essen-Kray am 8. August. Als ehemalige Teilnehmer der rechtsextremen Demonstration an der Haltestelle Kiwittstraße in den Bus stiegen, gerieten sie mit bereits anwesenden Gegenprotestierenden aneinander. Die verbale Auseinandersetzung eskalierte schnell zu handfesten Angriffen, bei denen vier Personen verletzt wurden.

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Die 19 Tatverdächtigen – 16 Männer und drei Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren – flüchteten unmittelbar nach der Attacke vom Tatort. Die Beamten reagierten zügig und konnten vor Ort 19 Personen identifizieren, darunter sieben Minderjährige. Die Polizei informierte in diesen Fällen die Eltern oder Erziehungsberechtigten.

Polizeipräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt scharf und betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten. Er hob hervor, dass die Behörden entschlossen gehandelt hätten, um eine weitere Zuspitzung der Lage zu verhindern. Für Rückfragen der Öffentlichkeit zur laufenden Ermittlung steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die 19 identifizierten Tatverdächtigen nun im Fokus der Behörden stehen. Die Verletzten wurden wegen leichter Verletzungen behandelt. Der Vorfall unterstreicht die Spannungen im Umfeld rechtsextremer Aufmärsche und den Willen der Stadt, die öffentliche Sicherheit konsequent zu wahren.

Quelle