Caritas-Haus Bethlehem in Solingen eröffnet modernisierte Notunterkunft mit neuen Wohnkonzepten
Finn HoffmannCaritas-Haus Bethlehem in Solingen eröffnet modernisierte Notunterkunft mit neuen Wohnkonzepten
Caritas-Haus Bethlehem in Solingen hat Sanierung und Neumöblierung seiner Notunterkunft und Übergangswohnung abgeschlossen. Die Modernisierungen sollen die Lebensbedingungen von benachteiligten Menschen in der Stadt verbessern. Sowohl Mitarbeiter als auch Klienten haben sich an den Verbesserungen beteiligt.
Die Einrichtung bietet nun ein breites Spektrum an Wohnmöglichkeiten. Neun Notbetten stehen am Standort Bahnstraße für Übernachtungen zur Verfügung. Eine Übergangswohnung ermöglicht Aufenthalte von bis zu vier Wochen.
Für längere Unterstützung gibt es 16 mittelfristige Wohnplätze mit einer Laufzeit von ein bis fünf Jahren. Weitere 16 langfristige Wohnplätze richten sich an Menschen, die kaum Chancen auf eine reguläre Mietwohnung haben.
Dr. Christoph Humburg, Direktor des Caritasverbandes, betonte das Ziel der Organisation, würdevollen Wohnraum für marginalisierte Personen zu schaffen. Gleichzeitig rief er Wohnungsbaugesellschaften und lokale Politiker auf, in Solingen mehr bezahlbare Kleinwohnungen zu schaffen. Wie Norbert Zimmermann vom Caritas-Beratungszentrum für Wohnungslose mitteilte, sind derzeit 122 Menschen in der Stadt als obdachlos registriert.
Die renovierten Räumlichkeiten des Caritas-Hauses Bethlehem bieten nun bessere Unterstützung für Wohnungslose. Die erweiterten Wohnangebote decken sowohl kurzfristige als auch langfristige Bedürfnisse ab. Die Forderung nach mehr bezahlbarem Wohnraum bleibt ein zentrales Anliegen der Organisation und der Stadtgesellschaft.
