CDU-Kandidat Flemm zieht mit 31,7 Prozent in Solinger Stichwahl ein
Daniel Flemm, der Oberbürgermeisterkandidat der CDU für Solingen, hat mit 31,7 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang die Stichwahl erreicht. Seine Kampagne erhielt am Freitag Auftrieb, als CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak ihn in Ohligs unterstützte, um die Wählergunst zu mobilisieren. Die Veranstaltung zog Anwohner und Parteimitglieder an und unterstrich Flemms wachsenden Schwung vor der entscheidenden Abstimmung.
Flemm und Ziemiak begaben sich auf den Marktplatz in Ohligs, wo sie direkt mit den Wählern ins Gespräch kamen. In einem öffentlichen Dialog hörten sie sich Anliegen und Vorschläge von Passanten an. Ziemiak betonte dabei die Bedeutung offener Kommunikation in der Politik – selbst in schwierigen Zeiten.
Die starke Performance der CDU bei der Kommunalwahl, bei der sie 25 von 26 Wahlbezirken gewann, festigt das Vertrauen der Partei in Flemms Kandidatur. Ziemiak bezeichnete den Bewerber als entschlossenen Führungskraft, die in der Lage sei, Chancen für Solingen auf Landes- und Bundesebene zu sichern. Zudem versprach er, Flemm im Falle eines Wahlsiegs Unterstützung aus einem Sonderfonds für lokale Projekte zuzusichern.
Flemms Kontrahent in der Stichwahl ist der SPD-Kandidat Josef Neumann. Der Wahlkampf wird in den kommenden Tagen weiter an Fahrt aufnehmen, da Ministerpräsident Hendrik Wüst seinen Besuch in Solingen plant, um Flemm zu unterstützen.
Die Stichwahl wird entscheiden, ob Flemm oder Neumann zum neuen Oberbürgermeister Solingens gewählt wird. Flemms Kampagne profitiert sichtbar von der prominenten Unterstützung durch CDU-Spitzenpolitiker, darunter Ziemiaks öffentliche Empfehlung und Wüsts angekündigter Besuch. Das Ergebnis wird die politische Ausrichtung der Stadt in den nächsten Monaten prägen.






