Darragh Kenny triumphiert mit Picolo beim Preis der StädteRegion Aachen
Finn HoffmannDarragh Kenny triumphiert mit Picolo beim Preis der StädteRegion Aachen
Irischer Springreiter Darragh Kenny siegt beim Preis der StädteRegion Aachen
Der irische Springreiter Darragh Kenny hat den Preis der StädteRegion Aachen (1,50-Meter-Wettbewerb), der zu Ehren des ehemaligen Landrats Hermann-Josef Pütz ausgetragen wurde, für sich entschieden. Mit einer fehlerfreien Runde auf seinem Pferd Picolo erreichte er eine Zeit von 29,78 Sekunden und setzte sich damit gegen starke Konkurrenz aus Brasilien und Kanada durch. Dieser Erfolg reiht sich in Kenny's jüngste Serie von Triumphen ein und nährt Spekulationen über seine mögliche Nominierung für das irische Team bei den anstehenden Weltreiterspielen.
Kenny, der erst vor einer Woche aus den USA nach Europa gereist war, feierte seinen Sieg beim ersten Auftritt in Aachen. Sein Siegpferd Picolo – ein Hengst, den er vor drei Jahren in Frankreich von Cédric Angot erworben hatte – erwies sich im Wettbewerb als unschlagbar. Das Duo lieferte eine makellose Vorstellung ab und lag fast eine ganze Sekunde vor dem nächsten Verfolger.
Den zweiten Platz belegte Doda de Miranda aus Brasilien mit AD Nouvelle Europe Z in 30,68 Sekunden, während der Kanadier Eric Lamaze auf Fine Lady 5 mit 31,13 Sekunden Dritter wurde.
Dieser jüngste Erfolg folgt auf vier große Siege Kennys bei den Spruce Meadows in den vergangenen sechs Wochen. Seine aktuelle Form lässt die Diskussionen über seine Chancen auf eine Berufung in die irische Mannschaft für die Weltreiterspiele in der Normandie im September weiter anheizen. Der Reiter plant, etwa sechs Monate in Europa zu bleiben, um seine Turniersaison fortzusetzen.
Kennys Sieg in Aachen markiert einen weiteren Höhepunkt in einer herausragenden Saison. Mit mehreren jüngsten Erfolgen und einer starken Leistung in Deutschland scheinen seine Aussichten auf eine internationale Nominierung vielversprechend. Der Wettbewerb unterstrich zudem das Können von Brasiliens de Miranda und Kanadas Lamaze, die beide knapp dahinter platziert waren.






