05 April 2026, 02:08

DeepL plant Börsengang in den USA – Bewertung könnte fünf Milliarden Dollar erreichen

Emerson-Logo an einem Gebäude mit der Aufschrift "1,5 Milliarden Investition in den USA" vor einem klaren blauen Himmel.

DeepL plant Börsengang in den USA – Bewertung könnte fünf Milliarden Dollar erreichen

Kölner KI-Übersetzungsstartup DeepL lotet Börsengang in den USA aus

Das in Köln ansässige KI-Start-up DeepL, das auf künstliche Intelligenz basierende Übersetzungstools entwickelt, prüft laut Berichten einen Börsengang in den USA. Das 2017 gegründete Unternehmen habe erste Gespräche mit Finanzberatern über einen möglichen Börsengang (IPO) aufgenommen. Bei Erfolg könnte das Unternehmen damit auf einen Wert von bis zu fünf Milliarden US-Dollar taxiert werden.

DeepL hat sich auf KI-gestützte Übersetzungstechnologien spezialisiert und ist seit seinem Marktstart rasant gewachsen. Im Mai 2024 sicherte sich das Unternehmen eine Finanzierungsspritze von 300 Millionen Dollar, wodurch sich seine Bewertung auf zwei Milliarden Dollar verdoppelte. Nun peilt DeepL für frühestens nächstes Jahr den Gang an die Börse an.

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Laut Insidern könnte das Unternehmen die Technologiebörse Nasdaq ansteuern, die bei vielen Tech- und KI-Firmen beliebt ist. Derzeit beschäftigt das Start-up über 100 Mitarbeiter und unterhält Standorte in Deutschland, Japan und den USA.

Der geplante Börsengang fällt in eine Phase großer Investitionsbereitschaft in KI-Unternehmen. Der deutsche Konkurrent Black Forest Labs verhandelt Berichten zufolge über eine Finanzierungsrunde, die das Unternehmen auf etwa vier Milliarden Dollar bewerten könnte. Unterdessen kündigte der Chipkonzern Nvidia an, bis zu 100 Milliarden Dollar in OpenAI zu investieren, um die KI-Infrastruktur auszubauen.

Ein Börsengang von DeepL wäre ein weiterer Meilenstein für europäische KI-Start-ups. Eine Bewertung von fünf Milliarden Dollar würde die Position des Unternehmens im hart umkämpften Übersetzungs- und KI-Sektor deutlich stärken. Die nächsten Schritte hängen jedoch von den Marktbedingungen und der Nachfrage der Anleger ab.

Quelle