Deutsche Bahn modernisiert S11-Strecke: 85 Millionen für digitale Signaltechnik und Sperrungen ab 2026
Sophia FrankeDeutsche Bahn modernisiert S11-Strecke: 85 Millionen für digitale Signaltechnik und Sperrungen ab 2026
Die Deutsche Bahn (DB) rüstet die S-Bahn-Strecke zwischen Köln-Mülheim und Bergisch Gladbach mit moderner Signaltechnik aus. Das 85-Millionen-Euro-Projekt umfasst ein Kontrollzentrum der nächsten Generation sowie digitale Systeme, die künftig den Bahnbetrieb verbessern sollen.
Die Bauarbeiten beginnen 2026 und führen zu vorübergehenden Streckensperrungen sowie Schienenersatzverkehr mit Bussen für die Fahrgäste.
Die erste Bauphase startet am 10. April 2026, wobei die Linie S11 bis zum 3. Juli durch Busse ersetzt wird. Weitere Sperrungen folgen vom 7. August bis zum 4. September, begleitet von Nachtarbeiten. In diesen Zeiträumen installiert die DB moderne digitale Signaltechnik, darunter das Europäische Zugsicherungssystem (ETCS), und baut neue Weichen entlang der Strecke ein.
Ein neues Kontrollzentrum am Bahnhof Köln-Mülheim wird die aktualisierten Systeme steuern. Zwar steht die genaue Anzahl der Weichen noch nicht fest, doch mindestens eine wird in Dellbrück eingebaut.
Um Pendler zu unterstützen, startet ein temporäres Fahrradleihsystem mit SEV-markierten Rädern. Zudem wird ab dem 10. April 2026 die Fahrradpendlerroute 2 zwischen Bergisch Gladbach und Köln ausgeschildert. Weitere Informationen gibt es unter www.route2.koeln und www.ourwebsite.de/fahrradpendlerroute.
Für 2027 sind zusätzliche Sperrungen geplant, darunter eine dreimonatige Vollsperrung vom 9. Juli bis zum 15. Oktober sowie eine einwöchige Unterbrechung vom 7. bis zum 14. Mai.
Die 85-Millionen-Investition modernisiert die S11-Linie mit digitaler Signaltechnik und verbessert die Infrastruktur. Zwar müssen Fahrgäste mit vorübergehenden Einschränkungen rechnen, doch werden Ersatzverkehr und Fahrradalternativen angeboten. Langfristig sollen die Maßnahmen die Zuverlässigkeit und Kapazität der Strecke steigern.






