Doppelte Evakuierung im Mönchengladbacher Vitusbad wegen Küchenbrands
Finn HoffmannDoppelte Evakuierung im Mönchengladbacher Vitusbad wegen Küchenbrands
Schwimmbad in Mönchengladbach nach Küchenbrand zweimal geräumt
Ein Schwimmbad in Mönchengladbach musste am Freitag zweimal wegen eines technischen Defekts in der Küche evakuiert werden, nachdem Rauch die Brandmelder ausgelöst hatte. Die Vorfälle unterbrachen die 6. Deutschen Internationalen Einzelstreckenmeisterschaften im Rettungsschwimmen und zwangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beide Male, das Gebäude zu verlassen.
Die Feuerwehr wurde erstmals zum Vitusbad gerufen, als der Feueralarm losging. Kräfte der Feuer- und Rettungswachen I (Neuwerk) und II (Holt) sowie eine Führungseinheit trafen ein, um die Ursache zu klären. Schnell stellte sich heraus, dass ein technischer Defekt in der Küchenabzugsanlage Rauch entwickelt hatte, der sich im Gebäude ausbreitete.
Die Teilnehmenden der Rettungsschwimm-Meisterschaften wurden zu den vorgesehenen Sammelstellen gebracht, während die Feuerwehrleute mit einem elektrischen Lüfter den Rauch durch geöffnete Fenster nach draußen leiteten. Nach der Freigabe konnte der Wettbewerb fortgesetzt werden.
Nur wenige Stunden später wiederholte sich der Vorfall – erneut lösten Kochdünste den Alarm aus, da die Belüftungsanlage noch nicht repariert war. Brandmeister Holger Coenen und Brandmeister Thomas Mandrossa leiteten beide Einsätze. Der Küchenbetrieb blieb bis zur Behebung des Schadens eingestellt.
Jedes Mal mussten die Wettkämpfe kurz unterbrochen werden, doch die Veranstalter sorgten dafür, dass das Turnier nach der Entwarnung weiterlief. Die wiederholten Evakuierungen führten zwar zu Verzögerungen, beeinträchtigten den Ablauf der Meisterschaften aber nicht nachhaltig. Die Küche blieb bis zur Reparatur der Lüftungsanlage geschlossen. Die Feuerwehr bestätigte, dass niemand verletzt wurde, und verließ den Einsatzort, nachdem die Anlage gesichert war.






