Dormagen und Chipata stärken Städtepartnerschaft mit ökologischen Projekten und Austauschprogrammen
Nina BauerDormagen und Chipata stärken Städtepartnerschaft mit ökologischen Projekten und Austauschprogrammen
Eine Delegation aus Dormagen und der Partnerstadt Chipata hat sich kürzlich getroffen, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten zu intensivieren. Die gemeinsame Arbeitsphase fand vom 3. bis 8. September 2025 statt und brachte Verantwortliche sowie Fachleute aus beiden Kommunen zusammen. Im Mittelpunkt standen Themen wie städtische Entwässerung, Aufforstung und zukünftige Austauschprogramme.
Die Gespräche wurden von Bürgermeister Donald Mwanza und Angela Kampinda aus Chipata sowie Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld geleitet. Diskutiert wurden gemeinsame Herausforderungen, insbesondere die sich verschärfende Dürre, die beide Regionen betrifft. Ein zentrales Ergebnis war ein Konzept für ein ökologisch nachhaltiges Entwässerungssystem in Chipata, das Regen- und Abwasser umweltfreundlich bewirtschaften soll.
Auch die Aufforstungsmaßnahmen standen im Fokus: Chipata berichtete vom Anpflanzen von 10.000 neuen Bäumen – eine Fläche, die etwa 28 Fußballfeldern entspricht. Besonders hervorgehoben wurden Austauschprogramme für Auszubildende und junge Fachkräfte, die die Verbindungen zwischen den Städten vertiefen sollen.
Ein "Abend der Begegnung" im Historischen Rathaus von Dormagen bildete einen gesellschaftlichen Höhepunkt der Veranstaltung. Im Anschluss reiste die Delegation nach Gießen, um die Partnerschaftsprojekte auf einer größeren Konferenz zu präsentieren. Geplant sind zudem Aktivitäten zur stärkeren Sichtbarmachung der Städtepartnerschaft, unter anderem rund um den Unabhängigkeitstag Sambias.
Beide Seiten betonten die Bedeutung der weiteren Zusammenarbeit, insbesondere bei der Entwicklung praktischer Lösungen für Umwelt- und Sozialfragen. Das Treffen endete mit konkreten nächsten Schritten, darunter der Ausbau der Austauschprogramme und der Aufforstungsinitiativen. Das Entwässerungsprojekt für Chipata wird vorangetrieben, um die Herausforderungen im Wassermanagement zu bewältigen. Weitere Veranstaltungen und Projekte sollen die Partnerschaft im kommenden Jahr festigen.






