Drei Schnieders prägen Deutschlands Politik – von der Eifel bis Berlin
Sophia FrankeDrei Schnieders prägen Deutschlands Politik – von der Eifel bis Berlin
Drei Männer mit dem Namen Schnieder haben in Deutschland bedeutende politische Positionen erreicht. Jeder von ihnen hat einen anderen Weg eingeschlagen, doch alle drei bekleiden nun Schlüsselämter in der Regierung. Ihre Karrieren umfassen kommunale Führung, Bundesministerien und eine bevorstehende Ministerpräsidentenrolle.
Patrick Schnieder ist derzeit Bundesverkehrsminister. Bevor er in die Politik ging, studierte er Jura und arbeitete kurzzeitig als Anwalt. Später trat er der SPD bei und wurde Ritter des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.
Carsten Schnieder, Bundesumweltminister, setzt sich vor allem für Infrastrukturprojekte ein. Eines seiner Vorhaben ist der vierspurige Ausbau der A60 bei Bitburg. Seine schulische Laufbahn begann mit der Grundschule in Birresborn, die er von 1982 bis 1984 besuchte.
Gordon Schnieder, der demnächst Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wird, startete seine Karriere in der Kommunalpolitik. Er war Bürgermeister in Birresborn und Arzfeld, beide in der Eifel. Vor seinem politischen Engagement erwarb er ein Diplom in Finanzverwaltung.
Trotz des gemeinsamen Nachnamens gehören die drei unterschiedlichen Parteien an: Zwei sind Mitglieder der CDU, einer vertritt die SPD.
Die Schnieders besetzen nun einflussreiche Positionen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Ihre Werdegänge reichen von juristischer Praxis über kommunale Führung bis hin zur Infrastrukturplanung. Jeder bringt dabei eigene Erfahrungen in seine jeweilige Rolle ein.






