21 March 2026, 18:07

Düsseldorfer Lehrerin wegen jahrelangem Betrug mit Schulleitungszuschlägen verurteilt

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Düsseldorfer Lehrerin wegen jahrelangem Betrug mit Schulleitungszuschlägen verurteilt

Eine Lehrerin aus Düsseldorf ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem sie jahrelang unberechtigt Zuschläge für Schulleitungen bezogen hatte. Die 61-Jährige erhielt Zahlungen in Höhe von insgesamt 31.300 Euro, obwohl sie nur für kurze Zeit kommissarische Schulleiterin war. Ein Gericht hat sie nun zur Rückzahlung des vollen Betrags sowie zu einer zusätzlichen Geldstrafe verurteilt.

Im Mittelpunkt des Falls steht eine Lehrerin, die für einige Monate die kommissarische Leitung einer Düsseldorfer Schule übernommen hatte. Obwohl ihre interimistische Tätigkeit nur wenige Monate dauerte, bezog sie weiterhin monatlich 504 Euro. Diese Zahlungen setzten sich bis April 2023 fort – lange nachdem ihre vorübergehende Führungsrolle beendet war.

Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass die Lehrerin die Behörden nicht darüber informiert hatte, dass ihr Anspruch auf die Zulage erloschen war. Daraufhin wurde sie wegen Unterlassens durch Täuschung angeklagt. Das Gericht entschied, dass sie die gesamten 31.300 Euro an unrechtmäßig erhaltenen Zahlungen zurückerstatten muss.

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Zusätzlich zur Rückzahlung wurde gegen die Lehrerin eine Geldstrafe von über 11.000 Euro verhängt. Der Fall wirft Fragen zur Dauer von Leitungszuschlägen nach Beendigung einer entsprechenden Funktion auf. Zum Zeitpunkt der Tat gab es keine klaren rechtlichen Vorgaben, was Raum für solche Streitfälle ließ.

Das Urteil bestätigt, dass die Lehrerin die vollen 31.300 Euro zurückzahlen und eine Strafe von mehr als 11.000 Euro zahlen muss. Gleichzeitig unterstreicht es die Notwendigkeit klarerer Regelungen zu Leitungszuschlägen an deutschen Schulen. Ohne festgelegte Fristen könnten sich ähnliche Fälle in Zukunft wiederholen.

Quelle