Düsseldorfer Mahnwachen halten Erinnerung an Geiseln nach Hamas-Angriff 2023 wach
Finn HoffmannDüsseldorfer Mahnwachen halten Erinnerung an Geiseln nach Hamas-Angriff 2023 wach
Wöchentliche Mahnwache in Düsseldorf fordert Freilassung der Geiseln nach tödlichem Angriff 2023
Seit Februar 2024 organisieren Eva Lindner und Rivkah Young in Düsseldorf jeden Woche eine Kundgebung, um die Freilassung der Geiseln zu fordern, die bei einem verheerenden Angriff im Jahr 2023 verschleppt wurden. Mit Plakaten und Online-Aktionen unter dem Motto "Bringt sie jetzt nach Hause" halten sie die Öffentlichkeit wach für das Schicksal der Vermissten.
Ausgelöst wurde die Bewegung durch den Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem etwa 1.200 Menschen getötet wurden. Diese Tragödie markierte den Beginn einer wachsenden Solidaritätskampagne in Düsseldorf. Seither versammeln sich Teilnehmer regelmäßig, um der Opfer zu gedenken und die Rückkehr der Geiseln zu fordern.
Bei jedem Marsch werden große Plakate mit den Gesichtern der noch immer Festgehaltenen gezeigt. Lindner, von Beruf Fotografin, dokumentiert seit der ersten Demonstration jede Kundgebung. Ihre Bilder und Videos verbreiten sich in sozialen Medien und unterstreichen die Dringlichkeit der Forderung.
Die jüngste Veranstaltung fiel zudem mit dem zweiten Jahrestag des Massakers zusammen. Eine Ausstellung erinnerte an die unschuldigen Opfer. Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller nahm teil und würdigte das Engagement der Teilnehmer gegen Gewalt und Hass.
Die wöchentlichen Mahnwachen zeigen keine Ermüdungserscheinungen. Plakate, Fotos und Online-Beiträge sorgen dafür, dass die Geiseln nicht in Vergessenheit geraten. Stadtvertreter und Organisatoren betonen gleichermaßen, wie wichtig es ist, ihre Geschichten wachzuhalten – bis sie endlich nach Hause zurückkehren.






