25 March 2026, 04:05

E.ON stockt Investitionen auf 48 Mrd. Euro auf und setzt auf Netzausbau bis 2030

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branche, mit Text, der die Pandemieauswirkungen und -daten zusammenfasst.

E.ON stockt Investitionen auf 48 Mrd. Euro auf und setzt auf Netzausbau bis 2030

E.ON hat sein Investitionsbudget um 10 % auf 48 Milliarden Euro bis 2030 erhöht und setzt dabei den Schwerpunkt auf den Netzausbau. Der Aktienkurs des Konzerns erreichte Mitte März mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, bevor er sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte. Auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 sollen die Aktionäre über eine vorgeschlagene Dividendenerhöhung abstimmen.

Die Unternehmensführung von E.ON rechnet für das laufende Jahr mit einem leichten Rückgang des operativen Ergebnisses. Das bereinigte EBITDA der Gruppe wird voraussichtlich zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro liegen – ein Rückgang gegenüber den Vorjahren. Verantwortlich für diesen Rückgang sind Änderungen in den Bilanzierungsregeln für vorübergehende regulatorische Effekte.

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Trotz dieses Rückgangs plant das Unternehmen, die Dividendenausschüttung auf 0,57 Euro pro Aktie zu erhöhen. Die Aktionäre werden den Vorschlag auf der anstehenden Hauptversammlung prüfen. Die Entscheidung unterstreicht das Vertrauen in das langfristige Wachstum, insbesondere durch Investitionen in die Netzinfrastruktur.

Das aufgestockte Budget von 48 Milliarden Euro soll die deutsche Strominfrastruktur stärken. Bis 2030 strebt E.ON ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro aus diesen Projekten an. Der nächste Quartalsbericht, der am 13. Mai 2026 veröffentlicht wird, wird weitere strategische Schritte aufzeigen.

Das deutsche Stromnetz ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen – jährlich kamen etwa 1.500 Kilometer Hochspannungsleitungen hinzu. Zwischen 2021 und 2025 betrug die Gesamtausweitung 7.800 Kilometer, wobei Verzögerungen bei Genehmigungsverfahren zu einem Rückstand von 20 Prozent führten. In dieser Zeit stieg die Integration erneuerbarer Energien stark an: Die Windkraftkapazitäten erhöhten sich um 25 Gigawatt, die Photovoltaik um 15 Gigawatt. Erneuerbare Energien decken mittlerweile 58 Prozent des Stromverbrauchs – 2021 waren es noch 42 Prozent.

Die geplante Dividendenerhöhung und das erweiterte Investitionsprogramm von E.ON unterstreichen den Fokus auf die Modernisierung der Netze. Die Ertragsprognose bleibt zwar vorsichtig, doch die langfristigen Ziele basieren auf dem Ausbau der Infrastruktur. Die Aktionäre werden den Dividendenvorschlag auf der Hauptversammlung am 23. April bewerten, weitere Updates werden im Mai erwartet.

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