Edin Džeko droht Sperre: Schalke 04 legt gegen Rote Karte Berufung ein
Finn HoffmannZweispielige Sperre für Dzeko - Schalke legt Berufung ein - Edin Džeko droht Sperre: Schalke 04 legt gegen Rote Karte Berufung ein
Schalke 04s Stürmer Edin Džeko droht eine zweispielige Sperre, nachdem er im hitzigen 2:2 gegen Hannover 96 die Rote Karte gesehen hat. Der Verein kündigte an, gegen das als zu hart empfundene Urteil Berufung einzulegen.
Die Platzverweisung erfolgte in der zweiten Halbzeit, wodurch Schalke die restliche Spielzeit in Unterzahl bestreiten musste.
Džeko wurde in der 52. Minute des Feldes verwiesen, nachdem Schiedsrichter Robin Braun ihm die direkte Rote Karte gezeigt hatte. Der Entscheidung war ein hartes Foul an Hannovers Husseyn Chakroun vorausgegangen, bei dem Džekos Fuß den Gegner im Oberkörper traf. Schalke bestreitet jedoch die Bewertung des Vorfalls und betont, dass Chakrouns Gesundheit nicht rücksichtslos gefährdet worden sei.
Scheitert der Einspruch, würde der 38-Jährige zwei entscheidende Partien verpassen: das Spitzenspiel gegen Darmstadt 98 sowie das anschließende Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Die Sperre kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da Schalke in der 2. Bundesliga um den Aufstieg kämpft.
Džeko war im Wintertransferfenster 2025/26 nach langer Abwesenheit in den deutschen Fußball zurückgekehrt. Sein Einfluss war sofort spürbar – in seinen ersten fünf Spielen erzielte er vier Tore und bereitete drei weitere vor. Die aktuelle Rote Karte markiert jedoch seinen ersten schweren Regelverstoß seit seiner Rückkehr in die Liga.
Der Stürmer feierte bereits große Erfolge in der Bundesliga, als er zwischen 2007 und 2011 für den VfL Wolfsburg spielte. In dieser Zeit gewann er 2009 die Meisterschaft, wurde 2010 Torschützenkönig und stellte mehrere Vereinsrekorde auf, bevor er zu Manchester City wechselte.
Über Džekos Einsatz in den kommenden Spielen entscheidet nun der Ausgang von Schalkes Berufung. Eine Ablehnung würde ihn in zwei Schlüsselfällen fehlen lassen, während der Verein um den Aufstieg ringt. Die Entscheidung, gegen die Sperre vorzugehen, unterstreicht die Bedeutung des Angreifers für die Saisonziele des Teams.






