Essen gestaltet zwei Plätze klimafreundlich um – Bürgerbeteiligung gefragt
Finn HoffmannEssen gestaltet zwei Plätze klimafreundlich um – Bürgerbeteiligung gefragt
Essen treibt die Pläne zum Umbau zweier öffentlicher Plätze im Rahmen eines Klimaanpassungsprojekts voran. Die Stadt schloss sich Anfang 2023 dem Bundesprogramm „Städtische Räume an den Klimawandel anpassen“ an und konzentrierte sich dabei auf drei Standorte. Nun wurde jedoch einer der ursprünglich vorgesehenen Orte aus dem Vorhaben gestrichen.
Ursprünglich umfasste das Projekt „Raum fürs Klima“ den Marktplatz in Überruhr-Hinsel, den Borbecker Marktplatz sowie den Giebelplatz auf der Margarethenhöhe. Eine Machbarkeitsstudie zeigte konkrete Möglichkeiten auf, wie diese Flächen an die klimatischen Herausforderungen angepasst werden können. Doch wegen Bedenken hinsichtlich des Verlusts von Parkplätzen wurde der Borbecker Marktplatz schließlich aus den Umbaumaßnahmen ausgeschlossen.
Die beiden verbleibenden Plätze – der Marktplatz in Überruhr-Hinsel und der Giebelplatz – werden nun nach „Variante 2“ umfassender umgestaltet. Dieser Ansatz stellt sicher, dass sie die Voraussetzungen für die Bundesförderung erfüllen. Das Projektteam arbeitet eng mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zusammen, um die Ergebnisse der Studie weiter auszuarbeiten.
Anwohnerinnen und Anwohner sind aufgerufen, ihre Ideen für die Neugestaltung einzubringen. In den kommenden Wochen ist eine weitere Bürgerversammlung zum Giebelplatz geplant. Rückmeldungen aus Gremien, öffentlichen Veranstaltungen und der Förderstelle fließen in die detaillierte Planungsphase ein.
Im Mittelpunkt des Projekts steht nun die klimaresiliente Umgestaltung des Marktplatzes in Überruhr-Hinsel und des Giebelplatzes. Die nächsten Schritte werden durch das Feedback der Bevölkerung sowie die Abstimmung mit Bundesexpertinnen und -experten geprägt. Die finalen Pläne sollen sowohl praktische Anforderungen als auch die Wünsche der Gemeinschaft widerspiegeln.






