Essen startet Millionenprojekte für besseren Straßenbahn- und Autoverkehr
Nina BauerEssen startet Millionenprojekte für besseren Straßenbahn- und Autoverkehr
Der Essener Stadtrat hat umfangreiche Verkehrsprojekte zur Verbesserung des Straßenbahn- und Autoverkehrs in der Stadt genehmigt. Die Pläne umfassen die Modernisierung der Kreuzung Altendorfer Straße / Berthold-Beitz-Boulevard sowie den Umbau des westlichen Abschnitts der Haus-Berge-Straße. Die Arbeiten an diesen Vorhaben sollen in den kommenden Monaten und Jahren beginnen.
Der Rat gab grünes Licht für die Neugestaltung der Kreuzung Altendorfer Straße / Berthold-Beitz-Boulevard im Stadtteil Westviertel. Dabei werden neue Weichen eingebaut sowie die Signal- und Beleuchtungsanlagen modernisiert. Die städtischen Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf rund 915.000 Euro.
Auch die Pläne für den westlichen Abschnitt der Haus-Berge-Straße wurden abgesegnet. Vorgesehen sind dort getrennte Spuren für Straßenbahnen und Autos, wobei die geschätzten kommunalen Kosten bei 3,5 Millionen Euro liegen. Die Stadtwerke Essen werden voraussichtlich Anfang 2025 mit den Arbeiten an der stadtauswärts führenden Fahrbahn beginnen, gefolgt vom Bau der CITYBAHN.
Das CITYBAHN-Projekt selbst sieht eine neue Straßenbahnlinie in Ost-West-Richtung vor. Sie wird den Stadtbezirk Essen 51 mit dem Hauptbahnhof verbinden – von der Haltestelle Betriebshof Stadtmitte im Zentrum über den Hauptbahnhof und Essen 51 bis zur Haltestelle Bergmühle im Nordwesten. Zudem hat der Ausschuss für Verkehr und Mobilität Rasengleise für die CITYBAHN entlang der Haus-Berge-Straße in Bochold genehmigt.
Aktuell laufen bereits die Bauarbeiten an der Bahnhofstangente, dem Kernstück der CITYBAHN entlang der Hollestraße.
Die beschlossenen Maßnahmen werden das Essener Straßenbahnnetz erweitern und den Verkehrsfluss verbessern. Die CITYBAHN-Linie schafft eine direkte Verbindung zwischen wichtigen Stadtteilen. Mit dem Baubeginn mehrerer Abschnitte ist in naher Zukunft zu rechnen.






