Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis diskutieren Krisenvorsorge und Zukunftspläne
Sophia FrankeFeuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis diskutieren Krisenvorsorge und Zukunftspläne
41. Kreisdelegiertenversammlung des Feuerwehrabschnitts Ennepe-Ruhr in Herdecke
In Herdecke fand die 41. Kreisdelegiertenversammlung des Feuerwehrabschnitts Ennepe-Ruhr statt. Delegierte aus dem gesamten Kreisgebiet trafen sich, um über zentrale Herausforderungen für Feuerwehr und Rettungsdienste zu beraten. An der Veranstaltung nahmen 137 Vertreter aus kommunalen und Werkfeuerwehren teil.
Der neu ernannte Landrat Sebastian Arlt eröffnete die Konferenz mit einer Ansprache. Dabei betonte er seine persönliche Verbundenheit mit der Feuerwehr und bekräftigte seine Unterstützung für die Einsatzkräfte.
Rolf-Erich Rehm, der Vorsitzende des Verbandes, ging in seiner Rede auf die jüngsten Belastungen für Feuerwehr und Rettungsdienste ein. Zwar lobte er die Fortschritte beim Aufbau der Leitstelle, kritisierte jedoch mangelnde Vorbereitungen auf große Krisenlagen – etwa Pandemien oder flächendeckende Stromausfälle.
Matthias Jansen, einer der stellvertretenden Vorsitzenden, hob die enge Zusammenarbeit der Feuerwehren im Kreisgebiet hervor. Nils Abbink, Kreisjugendfeuerwehrwart, berichtete, dass die Mitgliederzahlen trotz der Pandemie stabil geblieben seien. Zudem wurden die weiteren Pläne für die Leitstelle erörtert.
Die Versammlung zeigte sowohl Erfolge als auch anhaltende Sorgen der Feuerwehr auf. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Verbesserung der Krisenvorsorge und der Erhalt der Zusammenarbeit. Die Veranstaltung unterstrich, wie wichtig politische und öffentliche Unterstützung für die Arbeit von Feuerwehr und Rettungsdiensten ist.
