Gemeinsame Verkehrskontrolle: Wie Schüler und Polizei Autofahrer bremsen
Nina BauerGemeinsame Verkehrskontrolle: Wie Schüler und Polizei Autofahrer bremsen
Einwöchige Verkehrssicherheitsaktion an der Urbanus-Grundschule: Schüler, Polizei und Autofahrer im Dialog
Eine einwöchige Verkehrssicherheitskampagne in der Nähe der Urbanus-Grundschule hat Schülerinnen, Schüler und die Polizei zusammengebracht, um die Geschwindigkeit von Autofahrern zu überwachen. Die Aktion war Teil des landesweiten Programms #SicherheitImStraßenverkehr und fand vom 11. bis 18. Juni statt – mit besonderem Fokus auf die Einhaltung des 30-km/h-Limits in der Erler Straße.
Freiwillige und Beamte verteiltem an die Fahrenden je nach Verhalten unterschiedliche Hinweiskarten: Zwölf Autofahrer erhielten Dankeskarten für ihre vorbildliche Geschwindigkeitsbegrenzung, während elf andere mit einem „Denk-nach“-Zettel bedacht wurden, nachdem sie zu schnell unterwegs waren.
Ein Fahrer wurde sogar mit 55 km/h gemessen – mehr als das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit – und muss nun mit einem Bußgeld rechnen. Die Kontrollen fanden direkt an den Schultoren statt, wo reduzierte Tempo besonders wichtig ist, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten.
Die Organisatoren zeigten sich zufrieden: Die gemeinsame Aktion kam bei Autofahrern, Schülern und der örtlichen Polizei gut an. Ziel war es weniger, Strafen zu verhängen, als vielmehr das Bewusstsein für rücksichtsvolles Fahren im Schulumfeld zu schärfen. Die Kampagne machte deutlich, wo verantwortungsvolles Verhalten bereits selbstverständlich ist – und wo noch Handlungsbedarf besteht. Zwar hielten sich die meisten Fahrenden an das Tempolimit, doch eine Minderheit überschritt es weiterhin.
Die Initiative ist Teil der übergreifenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit während der #SicherheitImStraßenverkehr-Woche zu verbessern.






