02 May 2026, 10:07

Georg Baselitz – ein Titan der Nachkriegskunst stirbt mit 88 Jahren

Plakat für eine deutsche Ausstellung in Dresden 1899, drei Personen, eine hält ein Objekt, mit Text.

Georg Baselitz – ein Titan der Nachkriegskunst stirbt mit 88 Jahren

Georg Baselitz, eine prägende Figur der Nachkriegskunst, ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Der deutsche Maler, bekannt für seinen markanten neoexpressionistischen Stil, besaß seit 2015 die österreichische Staatsbürgerschaft. Sein Werk zeichnete sich oft durch auf den Kopf gestellte Motive aus und setzte damit neue Maßstäbe in der modernen Kunst.

Bis zu seinem Tod blieb Baselitz eine aktive Größe in der Kunstszene. Erst vor wenigen Wochen eröffnete er eine Ausstellung im Salzburger Museum der Moderne. Die Schau umfasste auch eine eigene Schenkung – ein Werk, das in die Dauerausstellung des Museums aufgenommen wurde.

Zudem sollte er in Venedig eine weitere Ausstellung eröffnen, die Teil des renommierten Biennale-Programms der Stadt war.

Im Laufe seiner Karriere hinterfragte Baselitz konventionelle Maltechniken. Seine invertierten Kompositionen wurden zu seinem Markenzeichen und prägten ganze Künstlergenerationen. Der Neoexpressionismus, dessen Mitbegründer er war, erlangte im späten 20. Jahrhundert weltweite Anerkennung.

Baselitz hinterlässt ein Erbe bahnbrechender Kunst. Seine jüngsten Projekte in Salzburg und Venedig unterstreichen seine anhaltende Bedeutung. Die Kunstwelt nimmt nun Abschied von einer ihrer einzigartigsten Stimmen.

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