GLS Dortmund setzt auf Roboter: Automatisierte Paketsortierung vor Weihnachten
Ben KönigGLS Dortmund setzt auf Roboter: Automatisierte Paketsortierung vor Weihnachten
GLS Deutschland setzt in Dortmund auf automatisierte Sortieranlage
GLS Deutschland hat in seinem Depot in Dortmund ein neues, automatisiertes Sortiersystem in Betrieb genommen. Vor Beginn der hektischen Vorweihnachtszeit setzt das Unternehmen fast 80 autonome Roboter ein, um kleine Pakete zu bearbeiten. Damit treibt das Logistikunternehmen die Modernisierung seiner Abläufe voran und steigert die Effizienz.
Die von Libiao Robotics gelieferten Roboter sortieren nun Sendungen mit einem Gewicht von bis zu 3 Kilogramm und Maßen von maximal 30x40x15 Zentimetern. Mit einer Kapazität von 5.500 Paketen pro Stunde reduziert das System manuelle Arbeitsgänge und beschleunigt die Zustellung. GLS berichtet, dass die Technologie die Sortierung bereits stabiler und planbarer gemacht habe.
Die Installation dauerte etwa dreieinhalb Monate. Erfahrungen aus einem Pilotprojekt in Bielefeld halfen dabei, das Dortmunder System zu optimieren – unter anderem durch Verbesserungen an den Beladestationen und den Zuführsystemen. Das Depot soll zu einem zentralen Knotenpunkt für GLS ausgebaut werden und dient als Standort für mehrere Innovationsprojekte im Rahmen der Unternehmensinitiative „Last Mile Revolution“.
Durch die Automatisierung soll nicht nur die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter verringert, sondern auch die Sortiergenauigkeit erhöht werden. GLS will die Standorte in Dortmund noch vor der Hochphase der Feiertage weiter stärken, um in Spitzenzeiten reibungsloser arbeiten zu können.
Das neue Robotersystem markiert einen wichtigen Schritt in der Automatisierungs- und Digitalisierungsstrategie von GLS. Dank schnellerer Sortierung und weniger Fehlern ist das Dortmunder Depot nun besser auf den anstehenden saisonalen Ansturm vorbereitet. Langfristig plant das Unternehmen, ähnliche Technologien in seinem gesamten Netzwerk einzuführen.






