Grenzüberschreitende Katastrophenübung in Gangelt testet internationale Rettungskräfte
Sophia FrankeGrenzüberschreitende Katastrophenübung in Gangelt testet internationale Rettungskräfte
Großübung für den Katastrophenfall in Gangelt im Kreis Heinsberg
Am vergangenen Wochenende fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei arbeiteten Rettungskräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien in einer simulierten Katastrophenlage zusammen. Das Szenario umfasste Dutzende verletzte Opfer sowie einen gefährlichen Lkw-Unfall.
Die Übung spielte sich auf der Kreisstraße 13 ab, die bis spät in den Samstagabend gesperrt blieb. Über 30 Einsatzorganisationen aus der Euregio Maas-Rhein beteiligten sich, darunter Feuerwehren aus Aachen, Heerlen und Lüttich. Auch internationale Teams wie GRIMBERG und Eurocross waren an der Aktion beteiligt.
Im Mittelpunkt des Szenarios stand ein Lkw, aus dem gefährliche Stoffe austraten, weshalb niederländische Einheiten mit Spezialschutzausrüstung zum Einsatz kamen. Drohnen wurden eingesetzt, um das Gelände aus der Luft zu erkunden und die Koordination zu unterstützen. Rettungskräfte versorgten Dutzende simulierte Verletzte im Rahmen der Massenanfallübung.
Die Übung war Teil einer Reihe grenzüberschreitender Notfalltrainings, die in den vergangenen fünf Jahren stattfanden. Der Vorsitzende der EMRIC-Steuerungsgruppe lobte im Anschluss die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Ländern. Bei früheren Übungen hatten sich bereits rund zwölf internationale Rettungsorganisationen aus der Region beteiligt.
Die Übung bestätigte die Wirksamkeit der grenzüberschreitenden Notfallkoordination in der Euregio Maas-Rhein. Die Kreisstraße 13 wurde nach Abschluss der Übung am Samstagabend wieder freigegeben. Künftige Übungen sollen die Zusammenarbeit zwischen deutschen, niederländischen und belgischen Einsatzkräften weiter stärken.






