09 May 2026, 12:06

Großbrand in Neukirchen-Vluyn: 13 Stunden Kampf gegen lodernde Scheune

Feuerwehrleute in Helmen arbeiten daran, ein Gebäude Feuer zu löschen, umgeben von Equipment und einem Metallzaun.

Großbrand in Neukirchen-Vluyn: 13 Stunden Kampf gegen lodernde Scheune

Großbrand in Neukirchen-Vluyn: Scheune steht in Flammen

In den frühen Morgenstunden des Freitag, 3. Mai, brach in Neukirchen-Vluyn ein schwerer Scheunenbrand aus. Gegen 04:40 Uhr erreichten die Rettungskräfte erste Meldungen über ein loderndes Gebäude in der Heckrathstraße. Die gesamte örtliche Feuerwehr rückte unter dem Einsatzstichwort „B4 – Landwirtschaftsbetrieb“ aus, um das Feuer zu bekämpfen.

Bei Eintreffen der Kräfte stand eine 19 mal 10 Meter große Scheune vollständig in Flammen, mit meterhohen Feuerzungen und dichtem Rauch. Die Feuerwehr leitete eine großangelegte Löschaktion ein und ging mit fünf C-Hohlstrahlrohren und zwei Monitorstrahlrohren aus verschiedenen Richtungen gegen das Feuer vor.

In unmittelbarer Nähe der brennenden Scheune wurden Hühner in einem Stall mit Wasser besprüht, um sie vor der Hitze zu schützen. Um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, setzte das Technische Hilfswerk (THW) aus Moers einen Radlader ein, um Stroh beiseite zu räumen und Glutnester gezielt zu bekämpfen.

Erst gegen 17:15 Uhr konnte das Feuer schließlich gelöscht werden. Doch aufgrund von Nachgluten und vereinzeltem Rauch waren weitere Kontrollen notwendig. Über Nacht wurden vier Sprinkleranlagen aufgestellt, um die schwelenden Trümmer feucht zu halten. Am Samstag kamen zusätzlich ein Bagger, ein Radlader und ein Traktor eines privaten Unternehmens zum Einsatz, um letzte Glutreste zu löschen und weitere Rauchentwicklung zu verhindern.

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Die Brandursache wird derzeit von der Kriminalpolizei untersucht. An der Operation waren mehrere Einsatzkräfte und schweres Gerät beteiligt, um den Brand vollständig unter Kontrolle zu bringen. Obwohl das Feuer am späten Nachmittag als gelöscht galt, blieben die Einsatzteams vor Ort, um mögliche Wiederentfachungen zu überwachen. Die Behörden ermitteln weiterhin, wie es zu dem Vorfall gekommen ist.

Quelle