30 May 2026, 22:04

Großrazzia in mehreren Städten: Zoll deckt illegale Arbeitsbedingungen auf

HZA-D: Düsseldorf Zoll durchsucht Unternehmen mit mehreren Behörden und findet viele Unstimmigkeiten

Großrazzia in mehreren Städten: Zoll deckt illegale Arbeitsbedingungen auf

Großrazzia in mehreren Städten am 6. Dezember 2024

In einer groß angelegten Kontrollaktion haben am 6. Dezember 2024 Behörden in mehreren Städten gleichzeitig Durchsuchungen durchgeführt. Die vom Hauptzollamt Düsseldorf koordinierte Operation umfasste 92 Zollbeamte sowie 138 Mitarbeiter weiterer Behörden. Im Fokus standen Betriebe wie Bars, Kneipen und andere Branchen, in denen illegale Aktivitäten und Verstöße gegen Arbeitsrecht aufgedeckt werden sollten.

Die flächendeckenden Kontrollen konzentrierten sich auf die korrekte Anmeldung von Beschäftigten, den Bezug von Sozialleistungen, Arbeitserlaubnisse sowie die Einhaltung des Mindestlohns. Die Prüfer suchten zudem nach Anzeichen für ausbeuterische Arbeitsbedingungen und mögliche kriminelle Clan-Strukturen.

Im Verlauf der Aktion kamen zahlreiche Unregelmäßigkeiten ans Licht. Dazu zählten der Verdacht auf Sozialabgabenhinterziehung, die Unterschreitung des Mindestlohns, die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte sowie Leistungsbetrug. Einige Unternehmen hatten zudem Meldepflichten missachtet, andere mussten sich wegen unversteuerter Tabakwaren verantworten.

Die Ermittlungsergebnisse wurden an die zuständigen Stellen weitergeleitet, die nun in ihren Zuständigkeitsbereichen weitere Schritte einleiten. Die Behörden warnten jedoch, dass die vollständige Auswertung und Bearbeitung der festgestellten Verstöße Zeit in Anspruch nehmen werde.

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Das Hauptzollamt kündigte bereits an, solche gemeinsamen Großkontrollen künftig auszuweiten und zu wiederholen. Die Aktion zeigte, dass in zahlreichen Branchen weitverbreitete Compliance-Probleme bestehen. Die Behörden werden die aufgedeckten Verstöße nun weiterverfolgen – für die betroffenen Unternehmen könnten rechtliche und finanzielle Konsequenzen drohen. Künftige Kontrollen sollen auf dieser Strategie aufbauen, um illegale Praktiken noch effektiver zu bekämpfen.

Quelle