25 March 2026, 12:06

Henkel drohen 2026 höhere Preise wegen Ölkrise und Lieferkettenproblemen

Liniengraph, der einen abwärtsgerichteten Trend der projizierten zukünftigen Ölimporten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Henkel drohen 2026 höhere Preise wegen Ölkrise und Lieferkettenproblemen

Henkel steht 2026 unter wachsendem Finanzdruck

Der Düsseldorfer Konzern hinter Marken wie Persil und Schwarzkopf sieht sich Anfang 2026 mit steigenden finanziellen Belastungen konfrontiert. Hohe Ölpreise und geopolitische Spannungen treiben die Kosten für Rohstoffe und Logistik in die Höhe – das Unternehmen erwägt daher Preiserhöhungen. Mit einem Umsatz von rund 20,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr warnt der Konzern nun, dass ein weiteres Zögern bei Anpassungen die Margen weiter belasten könnte.

Der jüngste Kostenschub geht auf geopolitische Instabilität zurück, darunter der Konflikt im Iran, der die Ölpreise nach oben getrieben hat. Seit der letzten größeren Preisanpassung bei Persil sind die Produktions- und Lieferkettenkosten stetig gestiegen. Zulieferer und Logistikpartner geben diese Mehrbelastungen nun an Henkel weiter – was die Profitabilität des Unternehmens unter Druck setzt.

Der Vorstandsvorsitzende von Henkel betont die Notwendigkeit schneller Maßnahmen bei der Preispolitik. Je länger das Unternehmen wartet, desto größer wird die finanzielle Belastung. Um höhere Preise zu rechtfertigen, setzt der Konzern auf die Hervorhebung der Produktvorteile und die starke Markentreue bei Kunden, etwa bei Schwarzkopf und Persil.

Die Krise trifft Henkel zwar vor allem indirekt, doch die Auswirkungen sind weitreichend. Mit rund 47.000 Beschäftigten weltweit – davon weniger als 20 Prozent in Deutschland – hofft der Konzern, dass die aktuellen Herausforderungen nicht das gesamte Jahr über anhalten werden.

Die nächsten Schritte hängen davon ab, wie schnell Henkel die Preise anpassen kann, um die gestiegenen Kosten auszugleichen. Durch die Betonung der Produktvorteile könnte das Unternehmen die Belastung für Verbraucher abfedern. Bis dahin setzen die hohen Ölpreise und die Störungen in den Lieferketten die Widerstandsfähigkeit des Konzerns weiter auf die Probe.

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