Historisches Handball-Spiel in Krefelds Yayla Arena zieht 5.000 Fans an
Finn HoffmannHistorisches Handball-Spiel in Krefelds Yayla Arena zieht 5.000 Fans an
Handball-Event in Krefeld schreibt dieses Jahr Geschichte
In diesem Jahr wird das jährliche Handball-Turnier in Krefeld Geschichte schreiben: Zum ersten Mal findet ein Zweitliga-Spiel in der Yayla Arena statt – mit rund 5.000 erwarteten Fans. Die Veranstalter hoffen, dass das Event das Profil des Sports stärkt und Krefelds olympische Ambitionen unterstützt.
Die Idee zu diesem Spiel entstand vor vier Jahren, als Simon Krivec, Vorsitzender der HSG Krefeld, vorschlug, eine Partie in die größere Yayla Arena zu verlegen. Angesichts der aktuellen finanziellen Schwierigkeiten des Vereins und der geringen Zuschauerzahlen in der alten Spielstätte soll der Umzug nun mehr Fans anlocken und die Einnahmen steigern. Die Arena mit über 4.000 Plätzen bietet eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Halle, in der oft weniger als 1.000 Zuschauer anwesend waren.
Die Umzugsarbeiten begannen am Dienstag: Bodenbeläge, Tore und Veranstaltungstechnik wurden an den neuen Standort gebracht. André Schicks, Geschäftsführer des Vereins, räumte die logistischen Herausforderungen ein, zeigte sich aber dankbar für die erhaltene Unterstützung. Auch Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, lobte die Initiative und rief lokale Unternehmen und Institutionen auf, das Projekt zu fördern.
Das Event verfolgt zwei Ziele: die Förderung des Handball-Schiedsrichterwesens und die Stärkung von Krefelds Bewerbung um die Olympischen Spiele. Trotz jüngster Rückschläge – darunter ein Abstiegskampf in der Saison 2022/23 – hat sich die HSG Krefeld als Mittelfeldteam stabilisiert und belegte in den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 die Plätze sechs und fünf. Krivec ist überzeugt, dass der Abend den Fans ein spannendes Spektakel bieten wird.
Das Spiel markiert einen entscheidenden Moment für die HSG Krefeld, die ihre Fangemeinde ausbauen und ihre finanzielle Zukunft sichern will. Mit höherer Zuschauerresonanz und einer besseren Spielstätte hofft der Verein, Schwung für seine sportlichen und olympischen Ziele zu gewinnen. Sollte das Event ein Erfolg werden, könnte es ein Vorbild für künftige Zweitliga-Spiele in größeren Arenen sein.






