Irische Kerga übernimmt Getränkehersteller Münsterland J Lülf für europäisches Wachstum
Sophia FrankeIrische Kerga übernimmt Getränkehersteller Münsterland J Lülf für europäisches Wachstum
Irische Investmentfirma Kerga übernimmt Münsterland J Lülf
Die irische Beteiligungsgesellschaft Kerga hat den deutschen Hersteller von fertigen Getränken, Münsterland J Lülf, übernommen. Mit dem Deal baut Kerga seine Präsenz in Europa aus und erweitert sein Portfolio um Marken wie Jimmy's Iced Coffee. Führungskräfte beider Unternehmen bezeichnen den Schritt als entscheidenden Meilenstein in ihren Wachstumsstrategien.
Münsterland J Lülf ist spezialisiert auf nicht-kohlensäurehaltige Getränke, darunter Eiskaffees und Protein-Shakes. Die Produkte, die unter der Eigenmarke Münsterland sowie für Marken wie Jimmy's Iced Coffee vertrieben werden, sind in über 20 Ländern erhältlich. Das Unternehmen erwirtschaftet bereits einen Jahresumsatz von mehr als 20 Millionen Euro (umgerechnet 23,5 Millionen US-Dollar).
Kerga, das sich auf den Erwerb und die Entwicklung von Lebensmittel- und Getränkeunternehmen konzentriert, sieht in der Übernahme großes Potenzial. Hilliard Lombard, Vorsitzender des Unternehmens, hob die finanzielle Performance von Münsterland als ideale Ergänzung zur eigenen Investitionsstrategie hervor. Alan Cunningham, CEO von Kerga, bezeichnete die Akquisition als "entscheidenden Schub" für die europäische Expansion des Unternehmens.
Die Übernahme stärkt zudem das bestehende Portfolio-Unternehmen von Kerga, Nomadic Foods. Gemeinsam sollen die beiden Unternehmen künftig über 100 Millionen Produkteinheiten in Europa absetzen. Manfred Fleige, Geschäftsführer von Münsterland, ist überzeugt, dass Kerga mit seiner Erfahrung und seinen Ressourcen die Marke weiter voranbringen wird.
Der Deal erweitert Kergas Produktions- und Vertriebsnetzwerk in Europa. Die etablierten Umsätze und das Produktportfolio von Münsterland werden in die Geschäftsaktivitäten von Nomadic Foods integriert. Beide Unternehmen streben an, ihren Absatz und ihre Marktpräsenz in den kommenden Jahren weiter auszubauen.






