02 May 2026, 14:09

Kamińskis Rekordtor in der 14. Nachspielminute rettet Köln das 3:3 gegen Wolfsburg

Schwarzes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96".

Kamińskis Rekordtor in der 14. Nachspielminute rettet Köln das 3:3 gegen Wolfsburg

Ein spektakuläres 3:3 zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Köln machte Jakub Kamiński zur Bundesliga-Geschichte. Sein Tor in der 14. Minute der Nachspielzeit pulverisierte den Rekord für den spätesten Treffer in der Verlängerung. Die packende Partie markierte zudem das vierte Spiel in Folge ohne Niederlage für Köln unter der neuen Führung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein offenes Duell. Luca Waldschmidt und Isak Johannesson brachten die Kölner zweimal in Führung, doch Wolfsburg glich jeweils aus. Bis zur 90. Minute stand es 3:2 für die Gastgeber.

Dann kam Kamińskis großer Moment. In der 14. Minute der Nachspielzeit – der geliehene Wolfsburg-Flügelspieler ist aktuell bei Köln aktiv – erzielte er den Ausgleich. Sein Treffer überbot den bisherigen Rekord von Marius Bülter, der diesen ebenfalls in Diensten des 1. FC Köln aufgestellt hatte.

Trainer Lukas Kwasniok lobte im Anschluss den Kampfgeist und die Resilienz seiner Mannschaft. Das Ergebnis verlängerte Kölns ungeschlagene Serie auf vier Pflichtspiele seit dem Umbruch im Kader. Aktuell auf Tabellenplatz drei stehend, zeigt das Team in den letzten Wochen eine deutliche Leistungssteigerung.

Die Dauer der Nachspielzeit hat sich im modernen Fußball präziser, aber auch länger geworden. Faktoren wie VAR-Überprüfungen oder Wetterunterbrechungen dehnen die zusätzlichen Minuten oft aus – dieses Spiel bildete da keine Ausnahme und bescherte Kamiński seine historische Chance.

Sein Rekordtor sicherte Köln einen Punkt in einem chaotischen Sechs-Tore-Spektakel. Unter Kwasniok bleibt die Mannschaft weiterhin ungeschlagen; die nächste Prüfung wird zeigen, ob der Aufwärtstrend anhält. Für Wolfsburg hingegen bleibt die Enttäuschung über den späten Einbruch im eigenen Stadion.

Quelle