Kanye Wests Europa-Tour scheitert an Einreiseverboten und NS-Ideologie
Finn HoffmannKanye Wests Europa-Tour scheitert an Einreiseverboten und NS-Ideologie
Die geplanten Auftritte von Kanye West in Europa haben erhebliche Rückschläge erlitten. Großbritannien hat dem US-Rapper die Einreise verweigert, während Polen ein Konzert wegen seiner Verbreitung nationalsozialistischer Ideologie absagte. Trotz der Absagen wird West am 11. Juli in Tirana, Albanien, auftreten.
West hat wiederholt Kritik für seine umstrittenen Äußerungen auf sich gezogen. Er hat Adolf Hitler offen verherrlicht und in der Öffentlichkeit antisemitische Bemerkungen gemacht. Diese Aussagen führten zum Verlust von Sponsorenverträgen und einem Rückgang seiner Fangemeinde.
Sowohl Großbritannien als auch Polen ergriffen Maßnahmen gegen seine Besuche. Polnische Beamte erklärten, seine Ansichten stünden im Widerspruch zu den Werten des Landes. Die britischen Behörden verweigerten ihm hingegen vollständig die Einreise.
Trotz der Einreiseverbote hat Albanien das Konzert genehmigt. Die Veranstaltung findet in einer speziell errichteten Arena für 60.000 Zuschauer statt.
Die Absagen in London und Warschau unterstreichen die wachsende Ablehnung von Wests Rhetorik. Sein Auftritt in Tirana bleibt das einzige bestätigte Datum in Europa. Der groß angelegte Aufbau der Veranstaltung deutet auf starkes lokales Interesse hin – trotz nachlassender Unterstützung in anderen Ländern.






