30 June 2026, 02:06

Kinderzuschlag-Reform 2024: Mehr Geld für Familien mit niedrigem Einkommen

Kindergeld: Familien profitieren von der zweiten Stufe der Bürgergeld-Reform - Schüler können jetzt zusätzlich Geld verdienen

Kinderzuschlag-Reform 2024: Mehr Geld für Familien mit niedrigem Einkommen

Deutschland hat Reformen des Kinderzuschlags angekündigt, um Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen stärker finanziell zu unterstützen. Die Neuerungen umfassen steuerfreie Freibeträge sowie Anpassungen bei der Einkommensberechnung für die Anspruchsberechtigung. Ziel der Änderungen ist es, die finanzielle Belastung von Familien zu verringern und den Zugang zur Leistung zu erleichtern.

Künftig werden Mutterschaftsleistungen nach dem Mutterschutzgesetz nicht mehr als Einkommen angerechnet, wenn es um die Berechnung des Kinderzuschlags geht. Dadurch wird sichergestellt, dass Familien, die diese Leistungen beziehen, keine Kürzungen beim Kinderzuschlag hinnehmen müssen.

Auch Einkünfte aus saisonalen oder Ferienjobs fließen nicht mehr in die Berechnung des relevanten Einkommens ein. Zudem bleibt die sogenannte „Übungsleiterpauschale“ bis zu einem Jahresbetrag von 3.000 Euro anrechnungsfrei.

Der steuerfreie Freibetrag für Beschäftigungseinkommen zwischen 520 und 1.000 Euro wurde von 20 auf 30 Prozent erhöht. Dadurch wird ein größerer Teil dieses Einkommens nicht berücksichtigt, was zu höheren Kinderzuschlagsleistungen für berechtigte Familien führen kann.

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Freiwillige unter 25 Jahren im Bundesfreiwilligendienst sowie Studierende, Auszubildende und Schüler unter 25 können nun bis zu 520 Euro monatlich steuerfrei verdienen, ohne dass dies ihren Anspruch auf Kinderzuschlag mindert. Diese Gruppen profitieren von größerer finanzieller Flexibilität, behalten aber gleichzeitig Zugang zu der Unterstützung.

Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit begrüßt die Reformen als Teil der umfassenderen Aktualisierungen des Bürgergeld-Systems. Familien werden nun ermutigt, den Kinderzuschlag zu beantragen – das gesamte Verfahren lässt sich bequem online mit dem digitalen Personalausweis (eID) abwickeln.

Die Änderungen erweitern den Zugang zum Kinderzuschlag für viele Haushalte. Durch die erhöhten Einkommensfreibeträge könnten mehr Familien Anspruch auf die Leistung haben oder höhere Zahlungen erhalten. Gleichzeitig wird das Antragsverfahren vereinfacht, sodass es Familien leichterfällt, die Unterstützung zu beziehen, die sie benötigen.

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