24 April 2026, 20:16

Kölner Polizei schließt Friseursalon nach Drogenrazzia in Vingst

Eine Gruppe von Polizisten in Einsatzausrüstung, die zusammenstehen, einer hält eine Waffe, mit einem Metallcontainer und einer Leiter im Hintergrund.

Kölner Polizei schließt Friseursalon nach Drogenrazzia in Vingst

Die Kölner Polizei hat am 23. April 2023 nach einer großangelegten Razzia einen Friseursalon im Stadtteil Vingst schließen lassen. Ziel der Aktion war der Verdacht auf Drogenhandel im Zusammenhang mit dem 32-jährigen Inhaber des Betriebs. Die Behörden beschlagnahmten illegale Substanzen, Waffen und eine Luxusuhr im Wert von fast 100.000 Euro.

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Die Razzia begann in den frühen Morgenstunden des Sonntags, wobei Polizei, Zollbeamte und städtische Behörden mehrere Objekte durchsuchten. Im Friseursalon und in angrenzenden Wohnungen fanden die Ermittler etwa 90 Dosen Kokain, mehrere portionierte Einheiten Crack sowie rund 100 Gramm Marihuana. Zudem wurden eine Rolex-Uhr, mehrere Waffen, ein Mobiltelefon und Bargeld in Höhe von über 20.000 Euro sichergestellt.

Während der Durchsuchung deckten die Prüfer Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen auf. Es wurden Bußgelder in Höhe von mehr als 95.000 Euro verhängt, und mehrere Spielautomaten wurden beschlagnahmt. Das städtische Gewerbeamt schloss den Friseursalon umgehend und versiegelte die Räumlichkeiten nach den Feststellungen.

Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Offensive gegen Kriminalität und gewerbliche Verstöße in den Stadtteilen Kalk, Neumarkt und Friesenviertel. Die Ermittlungen dauern an, wobei die Behörden weitere Verbindungen zu illegalen Aktivitäten im Viertel prüfen.

Der Friseursalon bleibt bis auf Weiteres geschlossen, und dem Inhaber drohen schwere Vorwürfe. Die beschlagnahmten Gegenstände – darunter Drogen, Bargeld und Waffen – dienen als Beweismittel im laufenden Verfahren. Weitere Sanktionen könnten folgen, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind.

Quelle