07 May 2026, 20:11

Kölns Verkehrsausschuss ringt um Radwege, Busersatz und marode Straßen

Gebäude und einige Menschen auf Fahrrädern auf einer Straße.

Kölns Verkehrsausschuss ringt um Radwege, Busersatz und marode Straßen

Ausschuss für Mobilität und Verkehr diskutiert Straßenprojekte in Köln – Radwege, Busersatzverkehr und Sanierungsstaus

Der Ausschuss für Mobilität und Verkehr hat sich kürzlich zu einer Sitzung getroffen, um mehrere Verkehrsprojekte in Köln zu bewerten. Zu den zentralen Beschlüssen gehörten die vorläufige Einstellung eines Radwegs in der Hasenweg in Refrath sowie die Genehmigung neuer Radinfrastruktur an der Paffrather Straße. Personalknappheit und Haushaltsengpässe führen zudem zu Verzögerungen bei dringenden Instandhaltungsarbeiten in der gesamten Stadt.

Eröffnet wurde die Sitzung mit einem Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts, das die Pläne für den Radweg in der Hasenweg in Refrath blockierte – mit der Begründung, die Verkehrsuntersuchungen seien unzureichend. Das Projekt ist nun vorerst gestoppt; bereits umgesetzte Änderungen müssen zurückgebaut werden.

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Ein Antrag zur Sicherstellung von Ersatzverkehr für die Buslinie S11 wurde angenommen. Der Rheinisch-Bergische Kreis und die Stadt Köln müssen nun für betroffene Fahrgäste alternative Verkehrsangebote garantieren.

An der Paffrather Straße, zwischen Reuterstraße und Stationsstraße, werden beidseitig geschützte Radspuren eingerichtet. Die Maßnahme soll die Sicherheit für Radfahrende in dem Bereich deutlich verbessern.

Die CDU schlug vor, die Straße Auf der Kaule in Refrath zu verbreitern, um Lkw-Zufahrten zu erleichtern. Ihr Plan sieht vor, die bestehende Einbahnregelung aufzuheben, um den Verkehrsfluss zu optimieren.

Durch Kürzungen im Haushalt und Personalmangel ist die Abteilung für statische Verkehrssteuerung massiv unterbesetzt. Mit nur einer einzigen Fachkraft werden derzeit nur akute Notfälle bearbeitet – viele Projekte müssen warten.

Der Ausschuss billigte zwar das Maßnahmenprogramm für die Jahre 2026 bis 2028, konzentrierte die Debatten jedoch auf die Prioritäten für 2026. Die Sanierung der Leverkuser Straße soll 2027 beginnen und mit den Arbeiten von RheinNetz abgestimmt werden, das in der ersten Jahreshälfte eine Wassertransportleitung in dem Abschnitt erneuern wird.

Die Beschlüsse des Ausschusses werden die Verkehrsinfrastruktur Kölns in den kommenden Jahren prägen. Während die Anpassung von Radwegen, Busersatzverkehr und Straßenausbau voranschreiten sollen, könnte der Personalmangel die Umsetzung verzögern. Auch die geplanten Sanierungen wichtiger Verkehrsadern wie der Leverkuser Straße werden wie vorgesehen umgesetzt.

Quelle