28 June 2026, 08:05

Kplus-Gruppe reorganisiert Neurologie nach massivem Personalverlust

Kplus Gruppe: Großer Fragezeichen bei Schlaganfallversorgung im südlichen Mettmann

Kplus-Gruppe reorganisiert Neurologie nach massivem Personalverlust

Kplus-Gruppe strukturiert neurologische Dienstleistungen nach schwerem Rückschlag um

Die Kplus-Gruppe reorganisiert ihre neurologischen Abteilungen nach einem erheblichen Dämpfer: Das Städtische Klinikum Solingen hat kürzlich das gesamte Neurologie-Team der St.-Lukas-Klinik abgeworben – ein Schritt, der die Strategie des Verbunds grundlegend verändert. Die Abwerbung zwingt die Gruppe nun zu personellen und betrieblichen Anpassungen in ihren Einrichtungen.

Die neurologische Abteilung der Kplus-Gruppe beschäftigte einst über 90 Mitarbeiter, darunter 26 Ärzte und mehr als 60 Pflegekräfte. Doch das Städtische Klinikum Solingen durchbrach diese Struktur, indem es den Chefarzt und den Großteil des leitenden medizinischen Personals von der St.-Lukas-Klinik anwarb. Damit blieb der Kplus-Gruppe keine andere Wahl, als ihre Pläne anzupassen.

Als Reaktion darauf baut die Gruppe nun die stationäre Versorgung am Standort Hilden aus. Gleichzeitig stärkt sie die ambulanten Angebote in Haan. Mit diesen Maßnahmen soll die operative Stabilität nach dem Verlust zentraler Fachkräfte wiederhergestellt werden.

Das gerichtlich überwachte Sanierungsverfahren soll wie geplant im ersten Quartal 2024 abgeschlossen werden. Die Kplus-Gruppe bleibt darauf fokussiert, diese Phase zügig zu vollenden. Die Umstrukturierung der neurologischen Dienstleistungen ist Teil umfassender Bemühungen, die Zukunft des Verbunds langfristig zu sichern.

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