Kunststoff-Institut Lüdenscheid erhält 2,16 Millionen Euro für digitalen Werkzeugbau der Zukunft
Nina BauerKunststoff-Institut Lüdenscheid erhält 2,16 Millionen Euro für digitalen Werkzeugbau der Zukunft
Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid hat für sein Projekt „Werkzeugbau der Zukunft“ von der Regionale 2025 Südwestfalen den dritten Stern erhalten. Damit wird sein Engagement zur Modernisierung des regionalen Werkzeug- und Formenbaus gewürdigt. Die Initiative erhält nun rund 2,16 Millionen Euro an Fördermitteln vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der EU.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen kleine und mittlere, oft familiengeführte Werkzeugbauunternehmen, die mit steigenden Kosten, engen Terminen, internationaler Konkurrenz sowie wachsenden Anforderungen an Digitalisierung und Nachhaltigkeit kämpfen. „Werkzeugbau der Zukunft“ soll hier Abhilfe schaffen – durch eine digitale Plattform für Zusammenarbeit, Wissensaustausch und Innovation.
Die beteiligten Unternehmen erhalten Zugang zu neuen Strategien, Infrastruktur und Fachwissen. Ziel ist es, digital gestützte Geschäftsmodelle zu entwickeln, die die Branche wettbewerbsfähig halten. Durch Partnerschaften und gemeinsames Lernen soll die langfristige Zukunft des Werkzeug- und Formenbaus in Südwestfalen gesichert werden.
Die 2,16 Millionen Euro Fördergelder – aufgebracht vom Land und der EU – fließen in diese Maßnahmen. Das Projekt baut auf der bestehenden Forschung des Kunststoff-Instituts auf und erweitert sie um branchenweite Herausforderungen.
Der dritte Stern der Regionale 2025 unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens für den industriellen Standort Südwestfalen. Mit den gesicherten Mitteln folgen nun die Umsetzung digitaler Werkzeuge und Schulungsprogramme. Die teilnehmenden Betriebe werden in Kürze neue Ansätze erproben, um Effizienz, Nachhaltigkeit und Marktresilienz zu steigern.






